Spezialist für Oberflächen SPD-Politiker besuchen WOB-Wessling in Geeste-Dalum

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Gesprächsrunde bei der Firma WOB-Wessling Oberflächenveredelung mit, von links: Franz Günnemann, Bernhard Baalmann, Thorsten Staubermann, Daniela De Ridder und Klaus Wessling. Foto: Büro De RidderGesprächsrunde bei der Firma WOB-Wessling Oberflächenveredelung mit, von links: Franz Günnemann, Bernhard Baalmann, Thorsten Staubermann, Daniela De Ridder und Klaus Wessling. Foto: Büro De Ridder

Geeste. Beim Unternehmen WOB-Wessling Oberflächenveredelung in Geeste Dalum hat sich die Bundestagsabgeordnete Daniela De Ridder (SPD) informiert.

Gemeinsam mit ihren Geester Parteifreunden Franz Günnemann und Bernhard Baalmann sprach sie mit Geschäftsführer Klaus Wessling und der Geschäftsleitung Thorsten Staubermann. Neben der Verfahrenstechnik und dem Qualitätsmanagement des erfolgreichen Unternehmens standen vor allem die Herausforderungen der Fachkräftegewinnung im Zentrum des Besuchs.

Kunden des Unternehmens sind die Automobil-, Nutzfahrzeug- und Landmaschinenindustrie. Wessling und Staubermann erläuterten den Besuchern das Qualitätsmanagement ihres Verfahrens der Pulverbeschichtung, bei dem Bauteile Schicht um Schicht sowie – je nach Kundenwunsch – in allen Farben des Regenbogens bearbeitet werden. Dabei spielt neben der Ästhetik des Endprodukts die besondere Sorgfalt des Bearbeitungsverfahrens eine zentrale Rolle für die Widerstandskraft gegen Korrosion.

Beeindruckt zeigte sich die Bundestagsabgeordnete von den überdimensionalen Tauchbecken, in denen besonders große Teile beschichtet werden können. So werden etwa im Bereich der regenerativen Energien neue Oberflächen für den Einsatz von Offshore-Windanlagen benötigt, die den besonderen Erfordernissen auf hoher See standhalten müssen.

Im Bereich der Innovationen profitieren das Unternehmen und der Standort Geeste durch ein EU gefördertes Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Zentrum für angewandte Forschung und Technologie e.V. an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden. Dies hatte De Ridders Aufmerksamkeit auf das Unternehmen gelenkt, da die SPD-Bundestagsabgeordnete im Bildungsausschuss Berichterstatterin für Forschung und Entwicklung in Unternehmen ist. „Die noch junge Geschichte des Unternehmens Wessling ist eine Erfolgsgeschichte in unserer Region“, erklärte De Ridder.

Lohnbeschichter

„Die WOB ist Spezialist für große Teile bis 10,5 Tonnen – daneben können aber auch kleine Teile möglichst mit Wiederholcharakter durch intelligente Gestelltechnik beschichtet werden. Nach dem Beschichten ist die WOB in der Lage, weitere Zusatzarbeiten wie Montieren, Folieren, Beschriften oder Verpacken zu übernehmen. Da die WOB ein Lohnbeschichter ist und kein eigenes Produktprogramm hat, kann sie sich voll und ganz auf ihre Kunden konzentrieren“, so der Geschäftsführer Klaus Wessling, der stolz darauf ist, dass seine Mannschaft die hohe Komplexität so ausgezeichnet im Griff hat. Die Erfolgsgeschichte sowie die vollen Auftragsbücher stellen das Unternehmen jedoch auch vor neue Herausforderung. Mit seinen rund 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist Wessling aktuell intensiv auf der Suche nach geeignetem Fachkräftenachwuchs. Als Berichterstatterin für die Fachhochschulen ist De Ridder auch mit dem Fachkräftenachwuchs befasst.

Ausbildung

„Insbesondere Ausbildungswillige und Unternehmen zusammen zu bringen, erscheint – je nach Branche – noch immer mit großen Schwierigkeiten verbunden zu sein. Daher muss die Berufsausbildung stärker als bisher an die Veränderungen in der Arbeitswelt, an die Auswirkungen der Demografie und den gewandelten Strukturen im Bildungsprozess angepasst werden“, sagte De Ridder. Sie schlägt vor, Beratungsangebote auszubauen und sich intensiv um neue Zielgruppen zu bemühen, mit Programmen für Mädchen und junge Frauen, und auch Menschen mit Flucht- und Migrationshintergrund.


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