Neue Hallen für Tischlerei Schleper investiert 1,3 Millionen Euro in Geeste

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Freuen sich auf die neuen Möglichkeiten (von links): Ludger Driever (Vertrieb), Johannes Wiblishauser (Entwurf/Planung), Geschäftsführer Bernd Schleper und Michael Winderlich (Entwurf/Planung). Foto: Tischlerei SchleperFreuen sich auf die neuen Möglichkeiten (von links): Ludger Driever (Vertrieb), Johannes Wiblishauser (Entwurf/Planung), Geschäftsführer Bernd Schleper und Michael Winderlich (Entwurf/Planung). Foto: Tischlerei Schleper

Geeste. 1,3 Millionen Euro investiert die Tischlerei Schleper GmbH an ihrem Standort an der A 31 in Geeste-Dalum.

Gebaut werden zwei Hallen mit einer Nutzungsfläche von insgesamt 1500 Quadratmetern. Damit realisiert Schleper nahezu eine Verdopplung der Produktionsfläche. Künftig stehen dem 1956 gegründete Familienunternehmen 3300 Quadratmeter zur Verfügung.

Die Entscheidung, in das Gewerbegebiet an der Autobahn zu ziehen, hat Inhaber und Geschäftsführer Bernd Schleper nicht einen Tag bereut. Seit 2007 ist das bundesweit agierende Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Der Umsatz habe sich mehr als verdoppelt, neue Kundengruppen seien dazugekommen und man habe sich produktionstechnisch weiterentwickelt.

Bernd Schleper fasst es so zusammen: „Wir haben uns vom Möbeltischler zu einem Allrounder im individuellen Innenausbau entwickelt.“ So findet man Arbeiten aus der Fertigung von Schleper heute im Hauptgebäude der Sparkasse Emsland genauso wie bei Produktpräsentationen namhafter Automobilhersteller in Frankfurt, Genf, Venedig oder Kapstadt.

Im Messebau, in der Planung und Fertigung von Objekteinrichtungen sowie in der Produktion von montagefertigen Möbel- und Innenausbauteilen für Tischlerkollegen, Objekteinrichter und Industriekunden sieht der Unternehmer seinen Betrieb grundsolide und innovativ aufgestellt. Das betreffe sowohl die individuelle Planung als auch die industrielle Fertigung mit einem leistungsstarken Maschinenpark. „Der Schlüssel zum Erfolg sind jedoch unsere Mitarbeiter“, ist Schleper überzeugt. „Mit ihren Ideen, ihrem Engagement und ihrer Zuverlässigkeit haben sie unseren Betrieb zu dem gemacht, was er heute ist.“

Hohe Automatisierungsstufe

CAD-Systeme für die Planung und Arbeitsvorbereitung und CNC-Bearbeitungszentren werden in der Dalumer Tischlerei schon seit rund 25 Jahren eingesetzt. In wenigen Wochen kommt eine CNC-gesteuerte Plattenaufteilsäge mit Plattenlager dazu. Computergesteuert schickt das Plattenlager im richtigen Moment die richtige Platte zur Säge. Dabei werden nicht nur Abmessungen und Material beachtet, darüber hinaus „entscheidet“ das Lager automatisch, welche Platte unter dem Gesichtspunkt des rationellsten Produktionsablaufes als Nächste zu bearbeiten ist.

Die neue Technik bedeutet für Schleper mehr Kapazität, mehr Effizienz, nahezu fehlerfreies Arbeiten und eine große Arbeitserleichterung für den Maschinenführer. „In absehbarer Zukunft werden unsere CNC-Maschinen miteinander vernetzt sein“, sagt Bernd Schleper. „Das Allerwichtigste ist dabei jedoch, dass wir unsere Mitarbeiter mitnehmen, die die Maschinen tagtäglich bedienen.“

Heute sind 27 Beschäftigte in dem Familienbetrieb tätig. Mit der Investition hat Bernd Schleper die Weichen für weiteres Wachstum gestellt und macht deutlich: „Die Auftragsbücher sind gut gefüllt. Ob Arbeitsvorbereiter oder Maschinenführer, ob Facharbeiter oder Helfer, wir suchen dringend Personal.“

Informationen: www.schleper-design.de


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