350 Junior Ranger im Emsland Bis Sonntag Treffen im Moormuseum in Geeste

Von Manfred Fickers


Geeste. Im Naturpark Moor hat mit 350 Teilnehmern das jährliche bundesweiter Junior Ranger Treffen begonnen. Bis zum Sonntag gehen die Jugendlichen vom Emsland-Moormuseum in Groß Hesepe aus auf Entdeckungstour.

„Das Moor ist frisch gewässert“, begrüßte Museumsleiter Michael Haverkamp die 350 Jugendlichen und ihre Betreuer. Unter dem Motto „Grenzenlos Moor“ bietet ein Organisationsteam,ein Programm an, dass in viele Bereiche des Naturparks führt und mit der Tier- und Pflanzenwelt, Kultur und Technik bekannt macht. Es gibt viel zu entdecken, entweder beim Libellenfang in der Natur oder in dem großen Zirkuszelt, das vom Theaterpädagogischem Zentrum Lingen betreut wird.

Das Emsland-Moormuseum ist seit zwei Jahren Stützpunkt für Junior Ranger. Diese Jugendorganisation will Kinder und Jugendliche für den Schutz der Natur und den sparsamen Umgang mit Ressourcen sensibilisieren. Junior Ranger sind mit erfahrenen Rangern in der Natur unterwegs und erforschen ihre Umwelt. Bei späterer Qualifizierung haben sie dann die Möglichkeit, selbst Gruppen zu führen sowie Aufgaben im Natur- und Umweltschutz zu übernehmen. Die Neulinge lernen Grundlagen Junior Ranger Basiscamp, die unter anderem im Moormuseum veranstaltet werden. Die Schüler erhalten zudem ein Zertifikat. Die Teilnehmer am Programm müssen im Jahr insgesamt 30 Stunden ableisten, um das Junior-Ranger-Abzeichen zu erhalten. Das Basiscamp wird mit 15 Stunden angerechnet. Kinder und Jugendliche können jederzeit in das Projekt einsteigen.

Das Treffen in Groß Hesepe soll für bundesweite Kontakte der Junior Ranger sorgen. Gleichzeitig lernen die Teilnehmer die Vielfalt der Natur- und Kulturlandschaft im Naturpark Moor - Veenland kennen. Als Bildungsort gilt das Moormuseum als idealer Ausgangspunkt. Finanziell unterstützt wird die Veranstaltung durch die Emsländische Sparkassenstiftung, die Spedition Boll, die Naturschutzstiftung Emsland, dem Naturpark Moor und Exxon Mobil.

Zum Programm gehören Exkursionen, der „Markt der Möglichkeiten“, die Teilnahme an Workshops, die Wildnis-Rallye, ein Fotowettbewerb, Kino, Zirkus zum Mitmachen, Lagerfeuer und Musik. Die Veranstalter haben dafür gesorgt, dass die Lebensmittel für das Treffen aus der Region kommen und den Bio-Standard erfüllen.


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