Maskottchen heißt Moorex Bonifatiusschule Dalum gewinnt Naturpark-Preis


Geeste. Der Naturpark Moor - Veenland, hat einen Namen für sein Maskottchen gefunden. Durchgesetzt hat sich der Vorschlag der Naturschutz AG der Bonifatiusschule Geeste-Dalum: Moorex.

Im März hatte die Lokale Aktionsgruppe (LAG) Naturpark-Region „Moor ohne Grenzen“ einen Namenswettbewerb für das Maskottchen für die Kinder im Internationalen Naturpark Moor ausgelobt. Grundschulen in den Mitgliedskommunen des Naturparks, konnten Vorschläge für die Benennung der kleinen grünen Mooreidechse einreichen. 22 Schulen aus den Gemeinden Twist, Geeste und Wietmarschen, den Städten Haren und Meppen haben sich beteiligt und 94 Vorschläge von A wie Alexander bis Z wie Zippi eingereicht.

In der Jury wirkten Mira Groenke eine siebenjährige Schülerin aus dem neutralen Neuenhaus mit, LAG-Vorsitzender Ernst Schmitz, Landfrau und LAG-Mitglied Annegret Nögel, Naturpark Moor-Geschäftsführer Uwe Carli, sowie die Regionalmanagerinnen Verena Schepers und Martina Kramer. Die Entscheidung fiel für „Moorex“, dem Vorschlag der Naturschutz AG der Bonifatiusschule Dalum aus der Gemeinde Geeste.

Den Preis überbrachte Martina Kramer den 14 Kindern, ihrer Lehrerin Anke Masbaum und Schulbetreuerin Angelika Behnen. Sie durften mit dem Bus zum Naturparkzentrum der niederländischen Forstbehörde Stadsbosbeheer am Naturschutzgebiet Bargerveen im niederländischen Zwartemeer fahren. Von dort ging es mit einem speziell für solche Ausflüge gebauten Treckergespann ins Hochmoor an der deutschen Grenze bei Twist, wo die jungen Forscher mehr über das Bourtanger Moor erfuhren, das sich früher vom Ortsrand von Dalum ununterbrochen bis über das Bargerveen hinaus in die Niederlande erstreckte. Kramer hatte dazu wichtige Ausrüstung mitgebracht, für jedes Kind gab es Gummistiefel als persönliches Geschenk.

Moorex wird jetzt junge Naturparkbesucher als Koch, Naturentdecker, Forscher, als Radfahrer und Wanderer symbolisch begleiten, erklärte Kramer. Die Echse soll Wissens- und Erlebnisbereiche im Naturpark verknüpfen und Kindern als sympathischer Naturschutz-Botschafter in Erinnerung bleiben.

Die Naturschutz AG der Bonifatiusschule beschäftigt sich mit den Grünflächen und Pflanzkübel auf dem Schulgelände, sie erforscht die dortige Tier- und Pflanzenwelt, erklärt Lehrerin Masbaum. Dazu gehöre auch das Müllsammeln. Bei Exkursionen haben sich die Grundschüler aus mehreren Schulklassen mit den Lebensumständen von Fledermäusen befasst und einen Bauernhof besucht, um die Lebensbedingungen des Viehs in der heutigen Landwirtschaft kennenzulernen.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN