Von Geeste nach Sögel Tourenbegleiter beim Anradeln im Emsland

Helfer beim Anradeln sind Heinz und Erika Knief. Foto: Caroline SchulteHelfer beim Anradeln sind Heinz und Erika Knief. Foto: Caroline Schulte

Geeste. Heinz und Erika Knief aus Dalum sind seit dem dritten Anradeln im Emsland als Tourenbegleiter für die Sternfahrten von Geeste aus unterwegs. Erneut bereiten sie die Strecke zum Anradel-Fest vor.

„Es ist immer wieder ein Erlebnis, über 100 Leute gesund und fröhlich zum Zielort zu führen, und auch die jährlichen Vorbereitungen bereiten uns viel Freude. Es macht uns einfach Spaß“, begründet Heinz Knief sein Engagement für das Anradeln. Die Anzahl der Mitfahrenden sei von Jahr zu Jahr größer geworden, was das Rentnerehepaar natürlich sehr freue. Die Strecken, die Erika und Heinz Knief heraussuchen, haben immer eine Länge von 30 bis 35 Kilometern und kommen laut Knief jedes Jahr gut an. Mit Hilfe von weiteren Begleitpersonen führen sie ihre Mitradler immer sicher zum Ziel.

Große und tolle Feste

Und auch die Anradel-Feste gefallen den Dalumern sehr gut. „Musikalisch haben die Feste immer einiges zu bieten, und man hat auch die Möglichkeit, über andere Regionen etwas zu erfahren und sich zu informieren.“ so Knief.

In ihrer Freizeit sind Erika und Heinz Knief - solange das Wetter es zulässt - fast nur mit dem Fahrrad unterwegs. Ob zum Arzt oder für kleine Besorgungen, sie lassen das Auto lieber stehen. Im Jahr legt das Ehepaar mehrere 1000 Kilometer mit dem Rad zurück. Das Speicherbecken Geeste ist ein beliebtes Ziel, wenn die Rentner eine kurze Tour am Abend mit dem Rad machen wollen.

Attraktive Ausflugsziele

Ausflugsziele in der Gegend, wie das Emsland Moormuseum oder das Café Kräuterhof, empfehlen sie gerne weiter. Aber auch größere Radtouren, wie in Rotterdam oder in das Ammerland unternehmen die Kniefs immer wieder. Für Erika Knief, die schon auf dem Fahrrad groß geworden ist, war die Route an der Mosel entlang ihre bisher schönste Radtour. Im Moment planen sie eine größere Tour für den Sommer, dann soll es nach Westfalen gehen. Das Radfahren habe einen sehr hohen Stellenwert im Leben der Dalumer. „Wir finden es toll, neue Wege zu erkunden und ins Ungewisse zu fahren. Die frische Luft und die Bewegung in der Natur machen das Fahrradfahren aus“, schwärmt Knief.


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