Mehr Geld für Jugendgruppen Gemeinde Geeste bereitet Ferienpassprogramm vor

Windsurfen konnten Kinder im vergangenen Jahr bei der Ferienpassaktion am Speicherbecken in Geeste beim Windsurfclub Emsland lernen. Foto: Fynn MeyerWindsurfen konnten Kinder im vergangenen Jahr bei der Ferienpassaktion am Speicherbecken in Geeste beim Windsurfclub Emsland lernen. Foto: Fynn Meyer

Geeste. Zurzeit sind 30 Veranstaltungen im Ferienpass der Gemeinde Geeste aufgeführt. Neu im Programm sind eine Stadionführung in Schalke, der Besuch des Allwetterzoos in Münster sowie der Sternwarte und des Planetariums Neuenhaus.

Der Ferienpass für die Sommerferien wird wieder in gedruckter Auflage erscheinen und kostenlos für Schüler erhältlich sein. Dies teilte Fachbereichsleiter Reinhard Janzen in der Sitzung des Sport-, Jugend-, Senioren- und Sozialausschusses der Gemeinde Geeste mit. Anmeldungen können online oder persönlich in der Zeit vom 6. bis 15. Juni erfolgen. Nicht so erfolgreich war eine Umfrage der Verwaltung bei den Geester Schulen, die aufgefordert worden waren, Vorschläge für weitere Veranstaltungen zu machen. Geantwortet hatte nur die Ludgerischule, dafür allerdings mit über 30 Vorschlägen, die größtenteils schon im Ferienpass aufgeführt waren, teilweise mit aufgenommen wurden.

Einstimmig begrüßte der Ausschuss die erhöhte Förderung von Jugendgruppen und anerkannten Jugendgemeinschaften. Wichtigste Änderung ist hier, dass Veranstaltungen wie Jugendwanderungen, Fahrten und Zeltlager nicht mehr mindestens zehn Tage dauern müssen, sondern dass ab jetzt immer pro Tag gefördert wird. Im Haushaltsjahr 2016 wurden entsprechende Angebote für die Jugend mit 8.130,30 Euro unterstützt. 2017 stehen hierfür 8.849 Euro im Haushalt bereit.

Erfolgreich ist „Geeste mobil“ gestartet. „Bis jetzt haben wir schon elf ehrenamtliche Fahrer, Tendenz steigen“, führte Janzen aus. Und die Nachfrage steige ebenfalls. So wurde bereits Fahrten durchgeführt. Entspannt habe sich die Flüchtlingssituation in der Gemeinde Geeste, teilte der Fachbereichsleiter mit. Im Zentrum der Bemühungen stehe jetzt die Koordination mit haupt- und ehrenamtlichen Helfern, die sich um Integration bemühen.

„Was wird für die Senioren in der Gemeinde Geeste getan“, fragte die Seniorenbeauftragte Lisa Borker. Sie verwies auf Lingen und andere Kommunen. Borker regte an, einmal pro Jahr ein Frühstück für Senioren in der Gemeinde anzubieten und mit diesen darüber zu sprechen, was sie benötigen würden. „Ich denke da zum Beispiel an Nachbarschaftshilfe und anderes mehr“. Die Verwaltung sagte zu, diese Anregung aufzugreifen und in der nächsten Sitzung entsprechende Vorschläge zu machen.


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