Persönliche Fragestunde KAB-Speed-Dating zur Kommunalwahl in Geeste

Von Gerd Mecklenborg

Die Kandidaten wechselten nach einigen Minuten ihren Gesprächspartner beim Speed-Dating im Haus Emmaus in Dalum. Foto: Gerd MecklenborgDie Kandidaten wechselten nach einigen Minuten ihren Gesprächspartner beim Speed-Dating im Haus Emmaus in Dalum. Foto: Gerd Mecklenborg

Geeste. 17 Kandidaten der CDU, SPD und UWG für die Kommunalwahl in Geeste stellten sich beim „Speed-Dating“ der Katholischen Arbeitnehmer Bewegung (KAB) Dalum den Fragen der Bürger.

„Diese Art einer Politikerbefragung ist absolutes Neuland für uns alle“, sagte Josef Westhuis, Vorsitzender der KAB Dalum , der bei der Veranstaltung im Haus Emmaus als Moderator und Zeitnehmer agierte. „Ich bin gespannt -und wahrscheinlich wie alle Kandidaten- auch ein wenig aufgeregt, aber es sind die Geester Bürger, die entscheiden, welche Parteien und Gruppen den neuen Rat unserer Gemeinde bilden. Und die Bürger die haben ganz individuelle Fragen, die sie wahrscheinlich so öffentlich nicht stellen würden“, erklärte Westhuis.

Dabei nahmen die Kandidaten jeweils an einem Einzeltisch Platz und wechselten nach einigen Minuten ihren Gesprächspartner. Die Fragesteller aus Geeste zeigten sich gut vorbereitet auf das Speed-Dating. Sie hatten Fragen zu den Themen öffentlicher Nahverkehr, Umgehungsstraße für Dalum, Umwelt, Sicherheit oder Flüchtlinge.

Ganz besonders waren die Geester Bürger auch an den politischen Ambitionen der neuen Kandidaten interessiert. Oft wurde ihnen die Frage gestellt, „was treibt euch eigentlich an, Kommunalpolitiker zu werden?“, oder „wir beurteilt ihr denn so die Arbeit unseres Bürgermeisters?“

Bei Lisa Borker, der Vorsitzenden des Seniorenbetreuungsvereins Geeste, lautete das Resümee: „Super! Denn in dieser Form reden die Kandidaten nicht um den heißen Brei herum und ich bin froh, dass so viele junge Menschen -und endlich auch mehr Frauen- sich für das Wohl unserer Gemeinde einsetzen wollen“. Dem stimmten viel Gäste der Veranstaltung zu. Auch die Mehrheit der Kandidaten konnte dem Speed-Dating nur Positives abgewinnen. „Direkte Face-to-Face-Kommunikation, bleibt in der heutigen Zeit schließlich immer mehr auf der Strecke“, lautete deren oft genanntes Fazit.