Ältere nicht vergessen Seniorenbetreuung in Geeste Pfeiler der Gesellschaft

Von Heiner Harnack

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Lisa Borker zeigte als Vorsitzende der Seniorenbetreuung auf, wie wichtig die Arbeit für ältere Mitbürger sei. Foto: Heiner HarnackLisa Borker zeigte als Vorsitzende der Seniorenbetreuung auf, wie wichtig die Arbeit für ältere Mitbürger sei. Foto: Heiner Harnack

Geeste. Die Seniorenbetreuung Geeste e.V. nimmt auch immer mehr Aufgaben wahr, die früher von Angehörigen und Nachbarn übernommen wurde. Zur Hauptversammlung des Vereins, dem knapp 40 Ehrenamtliche angehören, traf man sich im Haus Emmaus.

Vorsitzende Lisa Borker ließ die erfolgreiche Arbeit des Vereins Revue passieren und sagte, dass dieser ohne jegliche Mitgliedsbeiträge und völlig uneigennützig betrieben werde. „Unser Verein bemüht sich regelmäßig, die Erhaltung der Lebensqualität der Senioren in der Gemeinde sicher zu stellen“, sagte Borker zu den 20 anwesenden Gästen. Immerhin werde jede Woche etwas für die älteren Mitbürger geboten.

Viel Programm

„Dazu zählen die beliebten Doppelkopfspiele, die Gymnastikstunden oder auch der Gottesdienstbesuch“, referierte die Vorsitzende. Natürlich kämen auch noch Ausflüge und Hilfe bei den Einkäufen hinzu. Die ehrenamtlichen Helfer stellten so einiges auf die Beine, um das Leben der Senioren so angenehm wie möglich zu gestalten. „Selbstverständlich wollen wir, dass den Menschen, die ihre letzten Jahre auf einer Pflegestation verbringen müssen, ihr Leben so leicht wie möglich gemacht wird“, umriss die Hauptrednerin des Abends die auch für die Helfer nicht immer einfachen Aufgaben.

„Wir müssen die Menschen aus ihrer Isolation herausholen, um diese zum Singen, Basteln und auch Spielen zu bewegen“, sagte Borker. Dazu sei es erklärtes Ziel, ältere und jüngere Menschen in der Gemeinde wieder näher zu bringen. Borker dankte in diesem Zusammenhang auch den vielen jungen Menschen, die sich völlig selbstlos in den Dienst der guten Sache stellten. „Wir versuchen, auch Schulen, Kindergärten und natürlich auch die einzelnen Kirchengemeinden einzubinden, damit der Kreis ein möglichst Großer ist, der sich insgesamt um die Menschen kümmert“. Besonders beliebt seien die Aufführungen plattdeutscher Theaterstücke, der Besuch der Schützenfeste und natürlich die gemeinsamen Weihnachtsfeiern. Borker dankte auch den vielen Unterstützern für die Mitarbeit an vielen Projekten, die über das ganze Jahr verteilt auch einige Kosten mit sich brächten.

Gemeinsames Singen

Marlies Spiekermann und Bärbel Blaauw schilderten stellvertretend für viele andere Mitarbeiter, was während der Treffen mit den Senioren alles realisiert werde. Hier ginge der Aktionsbogen vom Spazierengehen über Spiele und das Vorlesen aus Zeitungen und Büchern bis hin zu Filmvorführungen und dem Singen bekannter Lieder, welche die Senioren heute immer noch perfekt beherrschten. Nicht zu vergessen seien die regelmäßigen Geburtstagsbesuche. Letztere zeigten den älteren Menschen immer noch, dass sie nicht vergessen würden.


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