Neue Aufträge und mehr Kunden Neuenhauser Maschinenbau erweitert in Geeste-Dalum

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Geeste. Eine Baustelle ist das halbe Betriebsgelände der Neuenhauser Maschinenbau GmbH in Geeste-Dalum. Neue Aufträge und mehr Kunden machen größere Betriebsanlagen und eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl notwendig, erklärte Geschäftsbereichsleiter Jan Scholte-Wassink Bürgermeister Helmut Höke beim symbolischen Ersten Spatenstich.

Das Unternehmen fertigt Baugruppen für den Fahrzeug- und Maschinenbau. Jetzt erweitert der Lohnfertiger und Systemlieferant sein Leistungsspektrum, setzt dabei neue Technologien ein, und braucht dafür zusätzliche 5000 Quadratmeter Produktionsfläche, sagt Scholte-Wassink. Damit steige der Bedarf an Lagerflächen und für die Fahrzeuge der wachsenden Mitarbeiterschaft braucht der Betrieb einen größeren Parkplatz.

3,5 Millionen Euro investiert die Neuenhauser-Gruppe am Standort im Industriegebiet Dalum. Im Februar begann die Vorbereitung der Bauarbeiten, die nun in vollem Gang sind. Zurzeit wird das Hallengerüst aufgerichtet und die Pflasterarbeiten am Mitarbeiterparkplatz werden vorbereitet. Im September soll alles fertig sein. Scholte-Wassink bestätigt auf Nachfrage, dass dies ein ehrgeiziger Plan ist. Während der Erweiterung läuft der Produktionsbetrieb in vollem Umfang weiter.

Die 210 Mitarbeiter sind in drei Schichten tätig. Mit der Produktionsausweitung entstehen 30 bis 40 neue Arbeitsplätze. Zwar bildet Neuenhauser Maschinenbau selbst aus, aber dieser Bedarf kann nicht aus dem eigenen Haus gedeckt werden. Nun sucht man Metallbauer, Schweißer und Mechatroniker. In Anpassung an neue Technologien, wie die Klebetechnik im Metallbau, werden die Beschäftigten entsprechend betrieblich qualifiziert, sagt der Geschäftsbereichsleiter. Die Ausbildung findet im Verbund der Unternehmensgruppe statt, sodass die Nachwuchskräfte Praxiserfahrung aus allen Aufgabenbereichen erwerben können. Dies gelte auch für Auszubildende im kaufmännischen Bereich.

Bürgermeister Helmut Höke weiß den Beitrag von familiengeführten Unternehmen wie der Neuenhauser-Gruppe zu schätzen. Sie tragen zu einer krisenfesten Wirtschaftsstruktur bei und schaffen sichere Arbeitsplätze. In der Gemeinde Geeste finden sie einen autobahnnahen Standort und ein gutes Fachkräfteangebot. Scholte-Wassink nannte die Flexibilität bei der Auftragserledigung als Vorteil, der sich aus der Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Glüpker Blechtechnologie in Neuenhaus und dem Partner WOB-Wessling Oberflächenbeschichtung auf dem Nachbargrundstück im Industriegebiet Dalum ergibt. Gemeinsam können attraktive Aufträge in die Region geholt werden. Der Geschäftsbereichsleiter ist zuversichtlich, dass der Umsatz am Standort Dalum in Höhe von 55 Millionen Euro 2015 im laufenden und im kommenden Jahr noch gesteigert werden kann.


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