„Aufgeben ist keine Option“ Ferienpasskinder erlangen Schwimmabzeichen in Geeste

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kier Geeste. In der Schwimmhalle in Geeste-Dalum ist das Jugendschwimmabzeichen abgenommen worden. Im Rahmen des Ferienpasses waren Kinder zwischen sechs und 16 Jahren aufgerufen, sich an der Abnahme zu beteiligen.

Bernhard Baalmann hoffte im Vorfeld auf rege Beteiligung. „Bei diesem Wetter können wir mit zehn bis 20 Kindern rechnen“, sagte der Schwimmtrainer. Letztendlich kamen elf Kinder, von denen zwei nur zum Spaß da waren. Dass diese beiden allerdings schon ein Abzeichen besitzen, freute den 72-jährigen. „Wir beobachten, dass das Interesse der Kinder, schwimmen zu lernen, zurückgeht“, beklagt Baalmann. Trotzdem wurde jedes einzelne Kind freudig begrüßt. Teilweise hatte Baalmann schon den Eltern der Teilnehmer das Schwimmen beigebracht: „Man soll mal erst die alten Trainer aufbrauchen“, sagte er lachend.

Nach dem Umziehen wurden die Kinder, je nach angestrebtem Abzeichen, in drei Gruppen aufgeteilt: Gold, Silber und Bronze. Unterstützt wurde Baalmann von der Schwimmtrainerin Tanja Dall.

Die Abnahme begann mit Bahnenschwimmen. Für Gold sind 36 Bahnen vorgesehen. Hier wurde deutlich, dass Baalmann und Dall nicht bloß zum Abnehmen da waren, sondern die Kinder begeistern wollten. So wurde jedes einzelne Kind ständig motiviert und angespornt. Auch Einzelgespräche wurden viele geführt, um den kleinen Schwimmern Tipps zu geben.

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Nach dem Bahnenschwimmen folgte Tauchen. Zum Abschluss gab es noch das Springen vom Beckenrand. Man sah den Kindern an, dass die Aufgaben anstrengend waren, doch abbrechen wollte niemand. „Aufgeben ist hier für niemanden eine Option“, freute sich Dall über die engagierte Leistung der Kinder.

Diese wurde auch belohnt: Alle neun Kinder, die zur Abnahme angetreten waren, erhielten ihr Abzeichen. So erhielten fünf Kinder ein Gold-, ein Kind ein Silber-, und drei Kinder ein Bronzeabzeichen. Alle Kinder wollen bald wiederkommen, um das nächst höhere Abzeichen zu erlangen. Mit kleinen Anekdoten brachten die Trainer die Kinder oft zum Lachen.

Auch die Eltern freuten sich über die Leistung. Anfeuernd standen sie die gesamte Zeit am Rand des Beckens. „Schwimmen ist überaus wichtig“, bekräftigte Baalmann: Viele Familien fahren heutzutage in den Ferien an die Küste oder auf eine Insel – und wenn das Kind da nicht schwimmen könne, habe es wenig Spaß an so einer Reise.


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