Ab auf das Brett Ferienpasskinder surfen am Geester Speicherbecken


ropa Geeste. Glück mit dem Wetter hatten die Ferienpasskinder aus Meppen am Mittwoch in Geeste am Speicherbecken. Einen Tag zuvor hatte es noch geregnet. Nun aber gaben warme Temperaturen und ein leicht bewölkter Himmel gute Voraussetzungen, um in die Welt des Windsurfens einzutauchen.

Jonas Seipelt, Surflehrer des Windsportclub Emsland (WSCE) in Geeste am Speicherbecken, erklärte den Jungen und Mädchen zuerst, was die Fähnchen und anderen Signale am Ufer bedeuteten, bevor er ihnen das Arbeitsgerät des Tages vorstellte: ein Surfboard mit Segel. Anschließend durften sich die Kinder die Neoprenanzüge aussuchen und anziehen. Es wurde hier und da noch etwas getauscht, bevor jeder einen hatte, der auch passte. Auch die Kleinsten konnten sich arrangieren, obwohl das Tragen von Neopren sichtlich ungewohnt für sie war.

Nach der Theorie folgte die Praxis – das Verteilen der Surfbretter. Die Kinder wurden nach Größen in zweier Teams eingeteilt und dann ging es auch schon aufs Wasser. Kurz gewöhnten sich die Jungen und Mädchen an das Gefühl mit dem Neopren im Wasser, bevor Jonas Seipelt ihnen zeigte, wie man richtig aufs Brett steigt und das Segel hochbekommt.

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Noel Großmann und Frederik Sanders, die beiden Wassersportassistenten, teilten sich mit Seipelt in drei Gruppen mit je sechs Kindern auf. So konnten sie den Jungen und Mädchen individuell Hilfestellungen geben. Nach anfänglichen Schwierigkeiten auf dem Brett ging es zügig voran. „Das war richtig schnell, richtig cool“, hörte man Lara rufen.

Kreuz und quer fuhren die Surflehrlinge auf dem Wasser vor dem WSCE-Clubhaus umher. Wenn der eine oder andere etwas vom Ufer abgekommen war, achteten die Assistenten und der Surflehrer darauf, dass die Kinder heil zurückkamen. Auf die Frage, ob sie noch kann, antwortete Lisa: „Ich kann noch, es ist aber anstrengend alleine.“ Sie meinte das Zurückschwimmen mit Surfbrett und Segel. Allen Anstrengungen zum Trotz hatten alle Kinder viel Spaß am Surfen. Hier und da gingen sie auch mal nicht ganz freiwillig von Bord, aber lachten viel und tobten im Wasser.

Wenn sie nicht gerade an der Reihe waren, mit dem Brett zu fahren, feuerten die Kinder sich gegenseitig an. Nach etwa zwei Stunden Fahren wurde das Material wieder verstaut, und mit einer Nachbesprechung endete ein feucht-fröhlicher Nachmittag.