„Es hat sich gelohnt“ Erster Silvestermarkt des Schützenvereins Geeste

Von Heinz-Gerd Stahl



Geeste. Mit so einem großen Zuspruch hatte wohl keiner gerechnet. Der Schützenverein St. Antonius Geeste hatte erstmals zu einem Silvestermarkt eingeladen. Zu dem Erfolg beigetragen haben sicher die frostigen Temperaturen kombiniert mit strahlendem Sonnenschein.

Die Vorbereitungen liefen schon seit vielen Wochen. Da wurden Kissen, Decken Schals gestrickt, gehäkelt und genäht, Vogelhäuschen gebaut, sowie aus Holz und Metall viele Gegenstände gebastelt. Außerdem wurden Flyer gedruckt und in und um Geeste in den Geschäften verteilt. In den Tagen zuvor wurden ferner Kuchen und Plätzchen gebacken. Von den Mitgliedern des Schützenvereins sowie zahlreichen weiteren Helfern waren vor dem Schützenhaus verschiedene Stände aufgebaut, in denen ein umfangreiches und vielfältiges Angebot vorgehalten wurde. Weitere Angebote gab es an verschiedenen Ständen in der Schützenhalle; die bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Viele Besucher nutzten nicht nur die Gelegenheit, sich hier Kaffee und Kuchen schmecken zu lassen, sondern auch die Gelegenheit, die von Wilma Mensen aufgebaute Krippenlandschaft in Augenschein zu nehmen. Auf einer Fläche von circa 18 Quadratmetern wurde gezeigt, wie es vor über 2000 Jahren in Bethlehem und Umgebung ausgesehen haben könnte. Der Dalumerin geht es aber nicht nur um eine authentische Wiedergabe der Landschaft, sondern vielmehr darum, die Geburt Christi als eigentlichen Anlass für das Weihnachtsfest erlebbar zu machen. Dies scheine in unserer schnelllebigen und oft hektischen Zeit gerade vor Weihnachten in den Hintergrund zu rücken, erklärte sie.

Ein Highlight waren die Auftritte der Sängerin Daniela Menke, die mit ihren Liedern schnell die Herzen der Besucher eroberte.

Sehr zufrieden mit dem Besucherandrang zeigte sich der Vorsitzende des Schützenvereins St. Antonius Geeste, Georg Vehring: „Es hat sich gelohnt“. Mit einem Teil des Erlöses will der Schützenverein die örtliche Bücherei bei der Anschaffung vor allem von Jugendbüchern unterstützen. Ein weiterer Teil soll zur Finanzierung einer Schule in Hamai (Tansania) beitragen. Nach der Fertigstellung der Schule sollen hier junge Menschen im Bereich der Landwirtschaft ausgebildet werden.


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