Neues Leben in alten Ortskernen Gemeinde Geeste will dichtere Bebauung möglich machen

Neue Baugebiete auszuweisen wird immer schwieriger. Darum will die Gemeinde Geeste die Verdichtung bestehender Wohngebiet fördern. Foto: Georg HiemannNeue Baugebiete auszuweisen wird immer schwieriger. Darum will die Gemeinde Geeste die Verdichtung bestehender Wohngebiet fördern. Foto: Georg Hiemann

Geeste. Ein Konzept zur Innenentwicklung und Nachverdichtung von Wohngebieten soll die Gemeindeverwaltung Geeste entwickeln. Dies hat der Rat beschlossen.

Unumstritten ist das nicht, wie sich in der Einwohnerfragestunde zeigte. Bürgermeister Helmut Höke erneuerte sein Versprechen aus der Planungs- und Bauausschusssitzung, dass Bauflächen nur in Abstimmung mit den Eigentümern beplant werden. Über die Gesprächsangebote für Bürger und Informationsrunden für Grundstückseigentümer hinaus gebe es ja auch noch die Bürgerbeteiligung im Rahmen des Planungsverfahrens.

Es sei günstiger, die Bebauung zu verdichten, als neue Baugebiete auszuweisen, sagte der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Lammers. Der SPD-Fraktionsvorsitzende Georg Kater sagte, hier biete sich eine Chance für die Werterhaltung von Wohngebieten. Der Bauausschussvorsitzende Franz-Josef Sahnen erklärte, dass die schmalen, langen Grundstücke in den Ortskernen, wie sie in den 1950er- und 1960er-Jahren üblich waren, manche Bewohner mit der Pflege überfordern. Hier könnten, angepasst an die vorhandene Bebauung, Wohnhäuser für junge Familien in nächster Nähe zu Kindergärten, Schulen und Versorgungseinrichtungen entstehen. Josef Steinkamp (CDU) riet Interessenten, sich bei der Gemeinde zu melden. Dies erleichtere die Arbeit am Konzept. Peter Kramer (SPD) empfahl, bei der Erschließung besonders auf die Verkehrssicherheit zu achten.


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