Ab sofort kann gebaut werden Gemeinde Geeste erweitert Industriegebiet Dalum

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Geeste. Nach zwei Jahren Planungs- und Bauzeit ist jetzt die Erweiterungsfläche des Industriegebiets Dalum an der Elwerathstraße baureif. Die Freigabe erfolgte einen Monat früher als vorgesehen.

Das freut besonders Bürgermeister Helmut Höke, denn die Gemeinde verhandelt bereits mit Interessenten für Teile der insgesamt 6,32 Hektar großen Fläche. Dabei war die Aufgabe für Fachbereichsleiter Wolfgang Thomalla und die hinzugezogenen Fachbüros kompliziert. Die beiden 2011 vom Servicebetrieb Geeste Entwicklung erworbenen Grundstücke im Dreieck zwischen dem Trocknungswerk und weiteren Industriebetrieben liegen im ehemaligen Erdölfeld Dalum. Ein Schutzabstand jeweils von fünf Metern rund um verfüllte Bohrlöcher darf nicht mit Gebäuden überbaut werden. Wie Thomalla bei den Beschlüssen des Gemeinderats über die Erschließung im Oktober erläuterte, ist es dennoch gelungen, zu attraktiven Flächenzuschnitten für Gewerbegrundstücke zu kommen. Das Ölförderunternehmen GdF Suez hatte vor der Übernahme der Grundstücke durch den Servicebetrieb alle Altlasten beseitigt.

Während die Planungen für die Industriefläche lief, gab die Gemeinde den Ausbau des Wirtschaftswegs zwischen Elwerathstraße und An der Moorbeeke in Auftrag. Hier sollte der Baumbestand so weit wie möglich erhalten bleiben. Außerdem musste die Brücke über die Dalumer Moorbeeke erneuert werden. Statt einer neuen Brücke wurde ein Durchlass gebaut, was erheblich Kosten spart, erläuterte Thomalla das Verfahren.

Oberbauleiter Jürgen Höllman und Bauleiter Timo Ohrt von der Johann Bunte Bauunternehmung Papenburg und ihre Mitarbeiter schafften es, einen Monat vor dem vereinbarten Fertigstellungstermin Straße und Durchlass fertigzustellen.

„Hier ist Platz für mehrere Unternehmen“, warb Bürgermeister Höke bei der Freigabe der verlängerten Elwerathstraße und des Durchlasses über die Moorbeeke. Das Gelände sei für eine industrielle Nutzung gut geeignet, was eine ideale Ergänzung des vorhandenen Gewerbegebiets darstellt. „Wir werden hier namhafte und gute Unternehmen ansiedeln.“ 400000 Euro haben die Gemeinde und der Landkreis investiert, damit wieder Platz für Betriebsansiedlungen in der Gemeinde zur Verfügung steht. Josef Steinkamp sprach für den Servicebetrieb Geeste Entwicklung, der sich trotz der Flächenknappheit um den Ankauf von Grundstücken bemüht. „Das Ziel ist, neue Arbeitsplätze zu schaffen.“


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