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26.11.2014, 15:20 Uhr ES IST ENG IN GEESTE

Kommentar: Gemeinde stößt an die Grenzen des Wachstums

Ein Kommentar von Manfred Fickers


Das Industriegebiet in Geeste-Dalum stößt an die Grenzen des Wachstums. Das Trocknungswerk im Hintergrund ist dort einer der ältesten Betriebe. Foto: Manfred FickersDas Industriegebiet in Geeste-Dalum stößt an die Grenzen des Wachstums. Das Trocknungswerk im Hintergrund ist dort einer der ältesten Betriebe. Foto: Manfred Fickers

Geeste. In der Gemeinde Geeste bleiben Flächen für Gewerbe- und Industriebetriebe knapp.

Wer bis gestern auf der Internetseite der Gemeinde Geeste nach freien Gewebegrundstücken suchte, bekam nur die Ziffer 0 zu sehen. Das zeigt, wie schwierig es geworden ist, der anhaltenden Nachfrage bei Flächen für den Wohnungsbau und die Gewerbeentwicklung zu entsprechen. Und es wird in den nächsten Jahren noch schwieriger werden. Die geplante Stromleitung durch die Gemeinde wird nach derzeitigem Planungsstand einer weiteren Ausdehnung des Industriegebiets Dalum Grenzen setzen. Die Gewerbegebiete an der A 31, in Groß Hesepe und in Osterbrock sind nur durch den Ankauf teurer landwirtschaftlicher Flächen zu erweitern, teils ist auf angrenzende Wohngebiete Rücksicht zu nehmen.

Bleibt nur, enger zusammenzurücken. Die Gemeinde sollte sich auf die Suche nach nur gering oder gar nicht genutzten Gewerbeflächen und Gebäuden machen. Die Kosten für Abriss und Altlastensanierung, sind möglicherweise günstiger als die Erschließung neuer Flächen.


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