zuletzt aktualisiert vor

Lichtpreis für die Emslandarena Unternehmen aus Geeste gewinnt mit Projekt in Lingen

Meine Nachrichten

Um das Thema Geeste Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Geeste. Mit ihrem Beleuchtungskonzept für die Emslandarena in Lingen haben die Firmen Cosse Elektro GmbH und emsLicht aus Geeste den Lichtpreis der Fachmesse GET Nord in Hamburg gewonnen.

Elektrohandwerksbetriebe aus Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen und Schleswig-Holstein konnten sich mit innovativen Lichtprojekten bewerben. Der Preis wird von der Hamburg-Messe und der Fachzeitschrift „de – Das Elektrohandwerk“ vergeben. Die emsländischen Betriebe holten den ersten Platz im Wettbewerb vor zwei Mitbewerbern aus Hamburg.

„Dieses Projekt konnte nur durch gut geschulte und hoch motivierte Mitarbeiter voll funktionsfähig und termingerecht fertiggestellt werden“, sagte Gerd Cosse, Geschäftsführer der Cosse Elektro GmbH und von emsLicht nach der Preisübergabe. „Von der Ausführungsplanung, Lichtberechnungen, Programmierungen, Entwicklung und Herstellung der Leuchten einschließlich Prüfungen und Dokumentationen und der Montage der Leuchten wurde alles mit eigenen Leuten realisiert. Alle Produkte wurden von namhaften Laboren sowie von Sachverständigen geprüft und abgenommen.“

Möglich wurde die Umsetzung des neuartigen Lichtkonzepts durch eine gute Zusammenarbeit mit der Stadt Lingen, dem Generalunternehmer Mainka, Lingen, und den Sachverständigen, die sich in eine neue Technologie einarbeiten mussten, erklärte Cosse. „Es gab vorher keine vergleichbaren Projekte.“

2008 gab es ein Lichtkonzept für die Veranstaltungshalle in Lingen, das auf Leuchtstofflampen und Strahlern basierte. Cosse schlug dagegen den Einsatz von 100 Prozent LED-Technik vor. Mit den Leuchtdioden sollte eine möglichst hohe Energieeinsparung bei geringen Investitionskosten erreicht werden. Die Steuerungstechnik muss Lichtprogramme für die unterschiedlichsten Veranstaltungsarten und Effektbeleuchtung möglich machen. Mit Rücksicht auf den Sport hat sie ballwurfsicher und für Fernsehaufnahmen tauglich zu sein.

Mit dem Konzept von 2008 wären pro Stunde 118,5 Kilowatt Strom für die Halle nötig geworden, das LED-Konzept benötigt 39,2 Kilowattstunden. Und weil die Leuchtdioden so gut wie keine Wärme produzieren, wurde dadurch auch die Klimaanlage entlastet, was weiteren Strom spart, nennt Cosse als Vorteile der neuen Technik. Zudem ist die Beleuchtung sehr flexibel und bedarfsgerecht steuerbar.

Um die Leuchten auf ihre Fernsehtauglichkeit zu prüfen, wurden sie in den NDR-Studios in Hamburg getestet. Nötig war eine gute Farbwiedergabe, flimmerfreies Licht und eine hohe Beleuchtungsstärke. Mit der Bestätigung von den Fernsehmachern in der Tasche konnte die Hallenbeleuchtung in der Helligkeit von 1200 Lux installiert werden.

Die Notbeleuchtung ist auf 40 Lux ausgelegt. Mit LED-Technik wurde auch die geforderte gleichmäßige Parkplatzausleuchtung erreicht. Den Umwelteffekt des Beleuchtungskonzepts im Vergleich zu den ursprünglichen Planungen 2008 hat Cosse auf eine Einsparung von circa 100 Tonnen des klimaverändernden Gases Kohlendioxid berechnet.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN