Ideen fürs Miteinander Umfrage der Freiwilligenagentur Geeste

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Die erste Seite des Fragebogens, den die Freiwilligenagentur „Geh mit! - Geeste miteinander“ in Groß und Klein Hesepe verteilt. Foto: Manfred FickersDie erste Seite des Fragebogens, den die Freiwilligenagentur „Geh mit! - Geeste miteinander“ in Groß und Klein Hesepe verteilt. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Ein Fragebogen wird demnächst an 1359 Haushalte in Groß Hesepe und an 452 in Klein Hesepe verteilt. Die Freiwilligenagentur „Geh mit! - Geeste miteinander“ möchte wissen, wie man die Nachbarschaftshilfe stärken kann.

Der Gemeinderat hat dem Vorhaben zugestimmt. Bürgermeister Hans-Josef Leinweber hatte den Beschluss empfohlen, weil sich aus der Befragung auch für andere Ortsteile Vorteile ergeben, denn die Ergebnisse seien zum größten Teil übertragbar. Manfred Ketter (SPD) begrüßte die Initiative der Leiterin der Freiwilligenagentur, Brigitte Rüschen.Der CDU-Fraktionsvorsitzende Thorsten Lammers sagte, dass die Gemeinde mit dem Projekt der Stärkung von Nachbarschaftshilfe Neuland betritt, daher sei es einen Versuch wert. Peter Kramer (SPD) regte an, mit Unterstützung der Gemeinde die Rücklaufquote der Fragebögen so hoch wie möglich zu bekommen.

Wie Rüschen in einem Pressegespräch nach der Ratssitzung erläuterte, ist der Grundgedanke, dass viele Probleme, die sich aus Lücken in den Angeboten der Dörfer im Bereich Versorgung und Freizeit ergeben, über Nachbarschaftshilfe gelöst werden können. „Mit dem Fragebogen sollen Interessen an verschiedenen Angeboten erfragt werden, aber auch an einer eventuellen Unterstützung bei kleineren Problemen des Alltags.“ Beispiel sind Fahrten zu Arztpraxen und zu Einkäufen. Für das Angebot gemeinschaftlicher Aktivitäten hat man als Partner das Haus Margarete in Groß Hesepe gewonnen.

Gefragt wird nach dem Interesse an offenen Angeboten, Kursen, Gruppen und Treffs, Beratungsbedarf, Wunsch nach neuen Kontakten, Qualität und Erreichbarkeit von Angeboten in der Gemeinde. Zeil ist es Ideen zusammeln, aus denen die Arbeitsgruppe, die die Fragebögen auswertet, Vorschläge für Verbesserungen entwickeln kann. Abgeben kann man die ausgefüllten Fragebogen unter anderem beim Haus Margarete, der Nikolaus Apotheke Groß Hesepe und der Bäckerei Heidkamp. Die Gemeinde will auch Rückumschläge mit den Fragebogen versenden.


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