Zustand der Arbeiter „unverändert ernst“ Bohrung in Geeste ist sicher verschlossen

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nibu/dpa Geeste. Nach dem Unglück im Erdölfeld Bramberge in Geeste ist am Freitagnachmittag das Bohrloch sicher verschlossen worden. Das teilte das Landesamt für Bergbau, Energie und Geologie (LBEG) mit. Nun könne kein Gas mehr entweichen.

Zuvor war die schwer beschädigte Ölfeldwinde schrittweise demontiert worden. Die Arbeiten wurden von einem Spezialisten für Bohrlochsicherungen aus den USA unterstützt. Die Maßnahmen erfolgten unter der Aufsicht des LBEG. Aufgrund der schweren Beschädigung der Ölfeldwinde musste eine zusätzliche Konstruktion über den verbliebenen Bohrungsarmaturen aufgebaut werden.

Diese war notwendig, um die Verschlussvorrichtung des Bohrlochs aufsetzen zu können. Die Arbeiten wurden von der Feuerwehr und dem THW abgesichert.

Bei dem Unglück an der Bohrung im Erdölfeld Bramberge am Dienstag waren ein Mitarbeiter des Ölförderunternehmens GdF Suez sowie drei Mitarbeiter eines Subunternehmens schwer verletzt worden. Ihr Zustand sei unverändert ernst, sagte ein Sprecher von GdF Suez.

Das Unglück hatte sich bei Arbeiten an der Bohrung ereignet. Dabei war unerwartet Gas ausgetreten.

Der Gasaustritt hatte zur Explosion und zum Brand der Ölfeldwinde geführt. Die genaue Unglücksursache ist noch nicht bekannt. Das LBEG führt die Ermittlungen.

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