Tag der offenen Tür: 2500 Besucher 50 Jahre Baumschule Buten in Geeste-Osterbrock


ws Geeste-Osterbrock. Was vor 50 Jahren auf einem zwei Hektar großen Gelände begann, hat sich inzwischen zu einer Erfolgsgeschichte von 18 Hektar Größe entwickelt. Die Baumschule Buten in Geeste-Osterbrock hat das 50-jährige Jubiläum am Wochenende mit einem zweitägigen Tag der offenen Tür gefeiert. 2500 Besucher waren aus nah und fern gekommen, um das grüne Paradies zu erleben.

„Unser Hauptgeschäft ist das Heranziehen und Verkaufen von Pflanzen“, erklärte Wilhelm Buten, der die Baumschule gemeinsam mit seiner Frau Doris betreibt und dabei von mittlerweile 20 Mitarbeitern unterstützt wird. „1997/98 haben wir mit Dienstleistungen angefangen. Das war für uns ein besonderer Schritt. Seitdem übernehmen wir auch die Anlage und Pflege von Gärten. Das reicht vom Heckenschneiden bis hin zur Ganzjahrespflege. Darüber hinaus legen wir auch komplette Gärten neu an“, so Wilhelm Buten weiter. Zu den Besonderheiten der Baumschule zählen die großen geschnittenen Bonsais, die bis zu 100 Jahre alt sind. „Das sind Lieblinge. Da steckt viel Herzblut drin. Vieles mache ich auch selbst, aber wir haben auch unsere Spezialisten dafür“, lächelte Wilhelm Buten, während derweil nicht wenige Besucher bei sommerlichen Temperaturen just diese kunstvoll gestalteten Schönheiten im Schaugarten bewunderten.

Kunstvoll und nicht ganz geräuschlos ging es aber auch beim Kettensägenschnitzen zu. Kettensägen-Schnitzer Uwe Rethorn führte den staunenden Zuschauern vor, wie mit einer Motorsäge aus Baumstämmen diverse Figuren herausgesägt werden können.

Passend in grün und mit allerlei Späßen in Sachen Pflanzen und Garten waren Marcus Quercus und Rudolf Fagus als lustige Gärtner unterwegs, die nicht nur den Pflanzen gut zuredeten, um die Pflanzenwelt aufzumuntern, sondern auch diverse Tipps für Gartenfreunde parat hatten. Für die kleinen Gäste gab es eine Hüpfburg. auch ein Stelzenmann war unterwegs, der Spielzeugballons verteilte. Selbstverständlich war auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt. Dazu gab es Imbissbuden und ein großes Zelt, wo Kaffee und Kuchen gereicht wurden. So gab es einen Tag der offenen Tür, der keine Wünsche offen und den Aufenthalt im grünen Paradies zum echten Erlebnis werden ließ.