Zwei Gebäude eingeweiht Coppenrath erweitert Betrieb in Geeste-Groß Hesepe

Von Manfred Fickers


Geeste. Zwei neue Gebäude sind bei der Firma Coppenrath Feingebäck in Geeste-Groß Hesepe eingeweiht worden. Dennoch sind die Baumaschinen nicht vom Firmengelände verschwunden, da ein drittes Bauwerk errichtet wird.

Traditionsbewusst ließ Geschäftsführer Andreas Coppenrath die Gebäude von Pastor Thorsten Jacobs und Pfarrer Jürgen Altmeppen in einer ökumenischen Andacht einsegnen. Altmeppen dankte für die Einladung durch die Familie, deren Arbeit seit der Gründung des Betriebs 1825 fast 200 Jahre durch „die Liebe zum Gebäck“ geprägt ist, im Bewusstsein der Verantwortung für die Qualität der Produkte, für die Kunden und Mitarbeiter. Jacobs erklärte, dass der Segen den Menschen gilt, die in den Gebäuden arbeiten, ein und ausgehen. Und er sei eine Bitte um ein respektvolles Miteinander durch Gottes Liebe und Güte.

Der Betrieb ist zur Änne-Coppenrath-Straße hin um ein Produktions- und Lagergebäude mit 2500 Quadratmetern Grundfläche erweitert worden. Darin befindet sich unter anderem eine Klimahalle, erklärte Andreas Coppenrath, der in sechster Generation das Familienunternehmen führt. Der Ladebereich für die Warenauslieferung wurde am Telgweg angelegt.

Auf der anderen Seite des Betriebsgeländes ist das neue repräsentative Büro- und Personalgebäude entstanden. Im Erdgeschoss haben die Mitarbeiter der Produktion jetzt moderner und großzügiger als bisher gestaltete Sozialräume. Oben sind sec hs Büroräume, ein Besprechungsraum, eine Küche und ein Sanitärbereich. An der Planung durften die Mitarbeiter mitwirken. Coppenrath Feingebäck hat in den vergangenen Jahren stetig investiert. Daher sei die Anpassung des Büro- und Sozialtrakts an die Bedürfnisse der Mitarbeiter und der Kunden notwendig geworden, sagte der Firmeninhaber.

Energieeffizient

Entworfen hat das neue Bürogebäude Heiner Kötter, Lindschulte Ingenieurgesellschaft mbH Emsland. Dabei ist im Innern das neue Konzept der Verwaltung und des Vertriebs berücksichtigt worden, wozu eine Verknüpfung mit dem bestehenden Verwaltungstrakt im Bereich des Haupteingangs gehört. Äußerlich ist der Neubau an die bestehenden Gebäude an gepasst, fällt aber durch die großflächige Verglasung auf, da das Tageslicht genutzt werden soll. Für die Klimatisierung wird Energie aus der Abwärme aus der Produktion genutzt. Der Strombedarf des Bürogebäudes wird zum Teil über die Fotovoltaikanlagen auf dem Betriebsgebäude gedeckt. Rund drei Millionen Euro hat das Unternehmen in die beiden neuen Gebäude investiert. Zurzeit entsteht eine Lagerhalle für Maschinen und den Messestand des Gebäckhersteller.