Wettbewerb bei schwachem Wind Offene Seemeisterschaften der Segler in Geeste

Seglerisches Können war bei dem schwachen Wind bei den offenen Seemeisterschaften in Geeste gefragt. Foto: privatSeglerisches Können war bei dem schwachen Wind bei den offenen Seemeisterschaften in Geeste gefragt. Foto: privat

Geeste. Bei den offenen Seemeisterschaften in Geeste waren Segelteams der Bootsklassen Aquila, Tempojolle, Kielzugvogel, F18 CAT, Opti, Teeny und 420er angereist, um sich auf dem Speichersee zu messen.

Da die Bootsklassen verschiedene Geschwindigkeiten haben, wurden die Zeiten mit den Yardstickwerten des DSV (Deutscher Seglerverband) umgerechnet. So wird die seglerische Leistung und nicht die Bootsgeschwindigkeit gewertet. Bootsklassen wie die Aquilen, Tempos und Optis erhielten eine Einzelwertung. Über Raceoffice hatten sich für dieses Wochenende insgesamt 24 Boote angemeldet. Schon am Freitagabend schlugen die ersten Teilnehmer aus Hocheim ihre Lager am See auf, weil schon am nächsten Tag zu 14 Uhr die Steuermannsbesprechung mit dem Osnabrücker Wettfahrtleiter Jochen Lukosch angesagt war.

Am Samstag war bei dem traumhaften Wetter leider nur eine Wettfahrt möglich, da zum einen der abnehmende Wind und zum anderen eine herannahende Gewitterfront keine zweite Wettfahrt zuließ. Am ersten Tag zeigte sich aber schon, dass der ausrichtende Segelverein Speichersee Emsland zurzeit über sehr gute Teams verfügt und sich in den Yardstickklassen sehr gut behauptete.

Am Sonntag setzte Lukosch bei wechselhaftem Sonnenwetter und leichtem Wind die erste Wettfahrt auf 9.55 Uhr an, also Start um 10 Uhr. Bei dem schwachen Wind war seglerisches Können gefordert und es wurde an jeder Bahnmarke um die Plätze gekämpft. Auch nach der zweiten Wettfahrt lagen die Yardstick-Teams vom SvSE ganz vorne in der Wertung, doch keiner konnte sich zu diesem Zeitpunkt sicher fühlen, da die Auswertung am Ende alles entschied. Somit konnte die dritte Wettfahrt also noch alles ändern. Trotz eines misslungenen Starts von Nele Willms und Maximilian Kramer vom SvSE setzten die beiden jungen Segler zu einer furiosen Aufholjagd an, um noch das Blatt zu wenden und entschieden am Ende auf ihrem 420er auch diese dritte Wettfahrt für sich und damit den Gesamtsieg in der Yardstickklasse.Bei der Siegerehrung bedankten sich alle Segler bei der Wettfahrtleitung und dem Verein für die hervorragende Organisation dieser Veranstaltung.


Weitere Wertungen, Yardstickklasse: 1. Nele Willms / Maximilia Kramer (SvSE), 2. Markus Schäper / Thomas Plumpe (SGH 1978), 3. Rebecca Meier / Gwendolyn Hecht (SvSE).

Aquilen: 1. Thomas Mundhenke / Andrea Mundhenke (SCHo), 2. Marcel Lauer / Dirk Gaertner (SCHo), 3. Michael Bonnet (SCHo) / Rolf Christian (SLRV)

Tempos: 1. Hendrik Plate / Sarah Kistner (SKBUE), 2. Jörg Matil / Malinde Kleiter (RSCWW ), 3. Michael Patz / Holger Rosenberger (RSCWW)

Optis: 1. Johannes Damerau (SCHo), 2. Jens Hornung (SCHo ), 3. Hendrik Scherer (SCHo).