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Kreisverband Osnabrück-Nord tagte – Ehrungen Aktive und passive Mitglieder sind die Stützen des DRK

Von Holger Schulze

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Hesepe. An die 80 Mitglieder konnte Bernd Heinemann, Vorsitzender vom Kreisverband Osnabrück-Nord des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), während der Mitgliederversammlung in der Gaststätte Bischof-Reddehase begrüßen. Gerne sei sie gekommen, ließ Bürgermeisterin Liesel Höltermann zu Beginn ihres Grußwortes wissen, weil „das DRK wichtig für die Gesellschaft und ein Inbegriff für Menschlichkeit und Hilfsbereitschaft ist“. Mit Blick auf die Pflegesituation erklärte Höltermann, Bramsche könne in absehbarer Zukunft mit drei Pflegeeinrichtungen dem statistisch errechneten Bedarf „gut aufgestellt begegnen“.

„Der Einsatz von Musik und die Aromapflege im letzten Lebensabschnitt“ lautete das Thema, das Elfriede Haarannen und Birgit Krull der Mitgliederversammlung vorstellten. Mit diesem Konzept ließen sich im Ankumer Henry-Dunant-Alten- und Pflegeheim durch den Einsatz ätherischer Öle und vertrauter Melodien auf der „Veeh Harfe“ die Lebensqualität verbessern, Schmerzen lindern und Schlafstörungen behandeln.

Im Tätigkeitsbericht des DRK-Vorstandes zeigte sich Heinemann hoffnungsvoll, wie bereits 2009 eine positive Entwicklung im Geschäftsergebnis feststellen zu können. Lob und Anerkennung verdienten die ehrenamtlichen Einsätze am Wochenende und bei unzähligen Veranstaltungen in der Bereitschaft. Überaus positiv bewertete Heinemann die Entwicklung beim Sozialen Kaufhaus in Ankum.

Nach dem Bericht der Geschäftsführerin Elke Stönner brachte das Varus-Jubiläumsjahr sehr viele Sanitätseinsätze mit sich. Von 45 Bereitschaftsmitgliedern seien über 8000 Einsatzstunden geleistet und 22900 Kilometer zurückgelegt worden. Ohne seine 16 Ortsvereine tue sich im Kreisverband eine große Lücke auf, fuhr Stönner fort. Ob bei der Durchführung der Blutspendetermine, bei Seniorennachmittagen, bei den Besuchsdiensten oder auch beim „Gesunden Frühstück“ in den Schulen – überall würden Mitglieder das Motto der aktuellen DRK-Kampagne „Aus Liebe zum Menschen“ aufgreifen und unterstützten das Deutsche Rote Kreuz aktiv als Helfer und auch passiv als Beitragszahler.

Jahrzehntelange, aktive Mitarbeit oder passive Mitgliedschaft bildeten den Hintergrund für die obligatorischen Ehrungen, die Lieselotte Marx und Erna Langner, die bis ins hohe Alter beim Blutspendedienst und in der Kleiderkammer tätig waren, zur Erinnerung wurden; beide Damen waren im Oktober gestorben.

70 Jahre lang ist Erna Kiesekamp mit dem DRK verbunden und leistete als ausgebildete Rotkreuz-Schwester wertvolle Dienste. Auch die „dienstälteste Helferin“ konnte aufgrund ihres hohen Alters von 90 Jahren nicht persönlich die Auszeichnung entgegennehmen. Anwesend waren Eva Ferne und Anni Wode, die für 60-jähriges Engagement ebenso geehrt wurden wie Doris Buttke und Gerda Staas für 50 Jahre.

Für 15-jährige Dienste in der Bereitschaft erhielten Dr. Sören Anthonsen sowie Philipp Gude und Stefan Thünker für jeweils fünf Jahre Engagement eine Anerkennung. Christian Kessens zeichnete der DRK-Kreisverband für seinen zehnjährigen Einsatz bei der Bereitschaft in Abwesenheit aus.


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