Ohne Hindernis zum Bus In Geeste werden die Haltestellen barrierefrei

Machten sich ein Bild vom barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen in Bramhar:  Ratsherr Peter Kramer, Ratsfrau Lara Evers, Daniel Plaggenborg (Emsländische Eisenbahn), Andreas Krönker (Firma Feldmann), Ratsherr Ulrich Kuper, Stephan Grewe (Gemeinde Geeste), Ratsherr Josef Steinkamp und Bürgermeister Helmut Höke. 
Foto: Gemeinde GeesteMachten sich ein Bild vom barrierefreien Ausbau der Bushaltestellen in Bramhar: Ratsherr Peter Kramer, Ratsfrau Lara Evers, Daniel Plaggenborg (Emsländische Eisenbahn), Andreas Krönker (Firma Feldmann), Ratsherr Ulrich Kuper, Stephan Grewe (Gemeinde Geeste), Ratsherr Josef Steinkamp und Bürgermeister Helmut Höke. Foto: Gemeinde Geeste

Geeste. Der Umbau von Bushaltestellen in der Gemeinde Geeste kommt voran. Personen, die mit Behinderungen leben müssen, sollen sicher ein- und aussteigen können.

Bis 2022 sieht das Personenbeförderungsgesetz vor, dass Menschen, die in ihrer Mobilität oder sensorisch eingeschränkt sind, den ÖPNV vollständig barrierefrei nutzen können. Zur Umsetzung dieser Vorgabe hat die Gemeinde Geeste im vergangenen Jahr weitere acht Haltestellen entsprechend ausgebaut. Von der Umsetzung überzeugten sich nun die Ratsmitglieder.

Zum barrierefreien Ausbau von Haltestellen sind Hochbordanlagen, ein taktiles Blindenleitsystem und ein barrierefreies zugängliches Haltestellenumfeld notwendig. Jeweils beidseitig ausgebaut wurden die Haltestellen Groß Hesepe (Moormitte), Varloh (Schwefinger Straße) und Bramhar (Dorfstraße). Ebenfalls wurden die Haltestellen Groß Hesepe (Ludgerischule West) und Bramhar (Am Sportplatz West) ausgebaut. Wo es nötig war, wurden Fahrradbügel errichtet und Beleuchtung nachgerüstet. Zudem wurden neue Fahrgastunterstände errichtet und die Haltestelle an der Ludgerischule wurde aus Verkehrssicherheitsgründen um etwa 75 Meter verlegt.

„Bei dem Ausbau profitiert die Gemeinde von sehr guten Fördermöglichkeiten“, verrät Bürgermeister Helmut Höke, denn die Landesnahverkehrsgesellschaft bezuschusst den Neubau von Haltestellen mit 75 Prozent und der Landkreis Emsland stockt diese Zuwendung im Regelfall auf 87,5 Prozent auf, so dass der Eigenanteil der Gemeinde Geeste meist nur bei 12,5 Prozent liegt.

In diesem Jahr sollen weitere sechs Bushaltestellen barrierefrei ausgebaut werden. „Wir reden nicht nur über Klimaschutz, sondern versuchen auch etwas dafür zu tun“, sagte Bürgermeister Höke. „Der Ausbau aller relevanten Haltestellen in der Gemeinde Geeste werden fristgerecht fertiggestellt“, zeigt sich Höke weiter zuversichtlich. 

Ratsherr Ulrich Kuper freut sich darübert, dass auch die kleineren Ortsteile berücksichtigt werden und wünscht sich, dass die ÖPNV-Nutzung in Bramhar steigt. Als einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz würdigte  Ratsherr Josef Steinkamp den Haltestellenausbau. „ÖPNV, Barrierefreiheit und Klimaschutz sind aktuelle Themen“, bestätigt Daniel Plaggenborg von der Emsländischen Eisenbahn.


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