17 Millionen Euro stehen bereit Neptune Energy investiert im Ölfeld Bramberge in Geeste

Die Aufbereitungsanalagen von Neptune Energy im Ölfeld Bramberge in der Gemeinde Geeste. Foto: Alexander RohrDie Aufbereitungsanalagen von Neptune Energy im Ölfeld Bramberge in der Gemeinde Geeste. Foto: Alexander Rohr

Geeste. Neptune Energy mit Sitz in Lingen kündigt an, dass in den kommenden Jahren im Erdölfeld Bramberge in der Gemeinde Geeste mehr als 17 Millionen Euro in die Erneuerung der Obertageanlagen auf dem dortigen Hauptbetriebsplatz investiert werden.

 Auf einer Fläche von knapp 39.000 Quadratmetern bereitet Neptune Energy derzeit das im Feld produzierte Erdöl mit Hilfe von Prozessanlagen zur weiteren Verarbeitung auf. Der Betriebsplatz besteht bereits seit den späten 1950er Jahren und die Anlagen wurden im Laufe der Zeit immer wieder modernisiert. Mit dem nun beschlossenen Investment werde die Zukunft des Feldes gesichert, teilt das Unternehmen mit.  

„Die Entscheidung, dieses Projekt im Emsland umzusetzen zeigt, dass Neptune Energy fest an das Potenzial der Erdöl- und Erdgasförderung in Deutschland und besonders in der Region glaubt und seine Position weiter ausbaut“, verdeutlicht Geschäftsführer Andreas Scheck. Die Zeichen stehen bei Neptune Energy bereits seit Sommer diesen Jahres auf Wachstum im Emsland und der Grafschaft Bentheim. Im September erwarb das Unternehmen Anteile an Erdöl- und Erdgasfeldern im westlichen Niedersachsen von Wintershall Dea, unter anderem im Feld Bramberge, das in Sichtweite der Erdölraffinerie Emsland in Lingen-Holthausen liegt.

Die Erneuerung der Aufbereitungsanlage wird nach Angaben von Neptune Energy voraussichtlich in zwei Phasen durchgeführt. Bei laufendem Betrieb werden zunächst zwei Tanks demontiert. Danach erfolgt die Errichtung der Fundamente und der Neubau von zwei Tanks sowie weitere Umbau- und Installationsarbeiten. Am Ende des Projektes wird eine insgesamt kleinere Anlage auf dem Betriebsplatz in Bramberge stehen. Der Abschluss des Gesamtprojekts ist nach derzeitigem Plan für Ende 2022/Anfang 2023 vorgesehen. „Durch die geplanten Maßnahmen werden wir die Verfahrenstechnik optimieren und damit die Produktivität der Anlagen erhöhen“, bekräftigt Scheck.

Neptune Energy hat als Betriebsführer im Feld Bramberge im Jahr 2019 knapp 65.000 Tonnen Erdöl gefördert. Seit Beginn der Förderung im Jahre 1957 sind insgesamt über 20 Millionen Tonnen Erdöl in Bramberge gefördert worden. Am Standort sind derzeit acht Mitarbeiter von Neptune Energy beschäftigt.

Über Neptune Energy in Deutschland Rund 500 Mitarbeiter von Neptune Energy engagieren sich in Deutschland für die Erkundung und Förderung von Erdöl und Erdgas. Die deutsche Tochtergesellschaft der international tätigen, unabhängigen Neptune Energy Gruppe hat ihre Zentrale in Lingen (Ems). Die Aktivitäten erstrecken sich über ganz Deutschland. In eigener Betriebsführerschaft oder im Konsortium gemeinsam mit Partnerunternehmen fördert die Gesellschaft aus 36 Feldern Erdöl und Erdgas.


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