Von Risen und Fluggeräten Tausende Besucher beim 22. Drachenfest in Geeste

Von V on Lars Schröer


Geeste. Bunte Fabelwesen haben am Wochenende den Himmer über dem Speichebecken Geeste bevölkert. Das 22. Drachenfest lockte Tausende Besucher an.

Farbenfroh, abenteuerlich und selbst hergestellt: Die mehr als 30 Drachen und andere Flugobjekte haben am Samstag und Sonntag ihre Betrachter in Erstaunen versetzt. Bei bestem Flugwetter mit Sonnenschein und ausreichender Brise stand den Starts in den Maihimmel nichts im Wege.

Mitveranstalter des Festes waren die Drachenfreunde Lingen, die angesichts des großen Besucheraufkommens sehr zufrieden waren. Der Chinesische Centipede-Drache von Jörg Schade sorgte mit einer Länge von gut 28-Metern nicht nur bei den kleinen Besuchern für große Augen. Centipeden sind Tausendfüßlern nachempfunden und bestehen aus einem Drachenkopf und einer Kette gleichförmiger Drachenscheiben, die mit einer oder mehreren Leinen miteinander verbunden sind.

Die Leidenschaft, den Himmel mit eigenen Motiven zu schmücken, erfordert nicht nur das richtige Gespür für den Wind, sondern auch ein gewisses Geschick an der Nähmaschine. Eva Osterbrink zum Beispiel hat für die Herstellung ihres farbenprächtigen, zwei mal zwei Meter messenden Drachen mehr als 40 Stunden benötigt. Aber jede Sekunde, die dieser in der Luft verbringt, war es wert.

Mit vollem Körpereinsatz mussten Andreas Henkel und Luca im Team agieren, um ihren mit 5 Meter Spannweite und 15 Metern Länge ziemlich großen ozeanblauen Mantarochen zu bändigen, da unregelmäßige Winde seine Flugübungen zu einem kleinen Abenteuer machten.

Am heutigen Sonntag ist das Drachenfest noch bis 17 Uhr geöffnet. Zur Unterhaltung der kleinen Besucher steht auch eine Hüpfburg und ein Spielmobil zur Verfügung. Airbrush Künstler Wilhelm Schwanken malt kleine Kunstwerke.


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