Fördermittel stehen bereit Gemeinde Geeste erneuert zwei Wege in Klein Hesepe

Die Straße Lehmkuhl in Groß Hesepe ist 2018 erneuert worden. Entsprechend soll in diesem Jahr die Emstalstraße in Klein Hesepe saniert werden. Foto: Manfred FickersDie Straße Lehmkuhl in Groß Hesepe ist 2018 erneuert worden. Entsprechend soll in diesem Jahr die Emstalstraße in Klein Hesepe saniert werden. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Gemeinde Geeste setzt in diesem Jahr ihr Programm zur Erneuerung von Wirtschaftswegen fort.

Zwei Wege in Klein Hesepe sind für das Förderprogramm des Landes "Ländlicher Wegebau" für 2019 angemeldet worden, jetzt liegt der Bescheid vor, teilte Bürgermeister Helmut Höke dem Planungs- und Bauausschuss mit. Die Gemeinde hatte 2018 in Groß Hesepe die Straße Lehmkuhl und ein Teilstück der Straße Dalän erneuern lassen jetzt sollen das anschließende Stück Dalän und die Emstalstraße, außerdem die Feldstraße erneuert werden. Trotz des Namens, die Feldstraße ist auf 1600 Metern gepflastert, weitere 350 Meter sind Sandweg.

Das Pflaster soll heraus genommen werden, danach ist für die komplette Länge der Straße eine Neuaufbau der Fahrbahn mit einer bituminösen Trag- und Deckschicht vorgesehen, erläutert Birgit Schulte vom Fachbereich Planen und Bauen die Vorgehensweise. Die Durchlässe unter der Straße wurden geprüft, Schäden werden im Zuge der Straßenerneuerung behoben. Es wird mit circa 359 000 Euro Baukosten gerechnet, von denen das Land Niedersachsen circa 226 000 Euro übernehmen will. Den Rest müssen Anlieger und die Gemeinde aufbringen.

Anliegerversammlungen geplant

Günstiger wird die Erneuerung von Dalän/Emstalstraße in Klein Hesepe, weil hier kein komplett neuer Fahrbahnaufbau nötig ist, erklärte Schulte. Die Erneuerung der 1750 Meter Wegstrecke werde entsprechend den Arbeiten am Lehmkuhl vorgenommen. 217.000 Euro Kosten werden erwartet, von denen circa 136 000 vom Land übernommen werden. Zu beiden Ausbauvorhaben werden demnächst Anliegerversammlungen einberufen.

Mehrere Anwohner hatten in der Einwohnerfragestunde nach den Ausbauprojekten gefragt. Fachbereichsleiterin Britta Düthmann wies darauf hin, dass die Kostenabrechnung für die Anlieger entsprechend der Größe und Wertigkeit der Grundstücke erfolgt. Bürgermeister Höke sagte, dass durch den Kostenanteil von 63 Prozent, den das Land trägt und den Anteil, den die Gemeinde Geeste übernimmt, der Ausbau für die Anlieger relativ günstig erfolgt. Die Förderung durch das Land sei ein Glücksfall, denn sonst wäre die notwendige Erneuerung für die Gemeinde und die Anlieger deutlich teurer.

Eine neue LED-Leuchte für Straßenlampen stellte Christian Moß dem Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Geeste vor. Foto: Manfred Fickers

Die Gemeinde setzt außerdem die Umstellung der Straßenbeleuchtung auf stromsparende Technik führt. Christian Moß vom Fachbereich Planen und Bauen stellte einen neuartigen LED-Lampenkopf vor, der bereits an der Lingener Straße im Probebetrieb eingesetzt ist. Er leuchtet die Straße gleichmäßiger aus als andere Modelle, verspricht eine längere Lebensdauer und verfügt über einen verbesserten Blitzschutz. Zudem sei der neue Lampenkopf wartungsfreundlich, weil defekte Teile einzeln ausgetauscht werden können. Die Gemeinde muss noch 271 Peitschenlampen und 54 andere Lampenköpfe austauschen.

Schäden weist der Radweg an der L 67 in der Gemeinde Geeste an mehreren Stellen auf. Dieser Streckenabschnitt zwischen Dalum-Siedlung und der Dorfmitte ist Schulweg. Foto: Manfred Fickers

In der Einwohnerfragestunde kam der schlechte Zustand des Radwegs an der Landesstraße 67 zwischen Dalum Siedlung und dem Ortskern zur Sprache. Der Bürgermeister wies auf die Zusage der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hin, die die Landesstraße 67 zwischen der Kreisgrenze zur Grafschaft Bentheim und der Einmündung der L 48 vor dem Alten Rathaus in Dalum in diesem Jahr zu sanieren, was den Radweg mit einschließt. Darüber hinaus soll die Ortsdurchfahrt der L 48 in Groß Hesepe instand gesetzt werden. 


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