Mehr Platz für Einsatzkräfte Pläne für Feuerwehrgerätehaus in Osterbrock vorgestellt

Meine Nachrichten

Um das Thema Geeste Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.

Erweitert wird des Feuerwehrgerätehaus in Osterbrock. Rechts soll ein Anbau entstehen.. Foto: Manfred FickersErweitert wird des Feuerwehrgerätehaus in Osterbrock. Rechts soll ein Anbau entstehen.. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Gemeinde Geeste will das Feuerwehrgerätehaus in Osterbrock erweitern. Jetzt wurden Entwürfe vorgestellt.

In der Sitzung des Feuerwehrausschusses sagte Bürgermeister Helmut Höke, dass eine Bestandsaufnahme dem 1985 gebauten Gerätehaus einen guten Zustand bescheinigt, aber seitdem haben sich die rechtlichen und technischen Voraussetzungen geändert. Der Standort habe sich als günstig gewählt herausgestellt. Ein Neubau an anderer Stelle würde rund 1,5 Millionen Euro kosten, hinzu käme der Preis für den Grundstückserwerb. Der jetzt vorliegende Entwurf zeige, dass sich alle Anforderungen am jetzigen Standort erfüllen lassen, und die für geschätzte Kosten in Höhe von knapp 600 000 Euro. 

Wilhelm Over, Fachbereich Planen und Bauen, stellt den Entwurf vor. An der Nordseite kann ein zusätzlicher Fahrzeugstellplatz entstehen, der neben einem Löschfahrzeug noch die zwei Ausrüstungsanhänger aufnehmen kann. Daran angebaut werden ein Damen- und ein Herrrenumkleideraum mit Saniäranlagen. An der Westseite sollen die Anbauten abgerissen werden. An ihrer Stelle entstehen eine neue größere Werkstatt, ein Lagerraum und ein Raum für die Jugendfeuerwehr. "Die gab es 1985 noch nicht", erklärte Over. Am Feuerwehrhaus werden weitere Fahrzeugstellplätze für die Einsatzkräfte geschaffen.

Die Erweiterung an der West- und Nordseite lässte eine Nutzung des Gebäudes während der Bauphase weiterhin zu. Sind die neuen Räume fertig, soll eine Sanierung des Bestandsgebäudes folgen. Die alten Sanitäranlagen sollen instand gesetzt werden, das Gebäude wird auf LED-Beleuchtung umgestellt und die Heizung erneuert.

Grundsätzlich wurde die Planung von den Ausschussmitgliedern positiv bewertet. Josef Steinkamp (CDU) lobte die funktionelle Raumaufteilung mit separaten Eingängen für Frauen und Männer. Der Jugendfeuerwehrraum sei auch für Besprechungen von kleineren Gruppen geeignet. Er empfahl den Altbau genau auf Mängel zu prüfen, insbesondere das Dach. Peter Kramer (SPD) lenkte den Blick auf die bestehenden Parkplätze. Eventuell sollte darauf verzichtet werden, um den ausfahrenden Einsatzfahrzeugen mehr Platz zum Wenden zu bieten. Wilhelm Over sagte, dass nach derzeitigem Stand und Berechnung der Wendekreise keine Probleme zu erwarten sind. 

Kramer sieht den von der Feuerwehr angebotenen Eigenleistungsanteil kritisch. Die Gemeinde sollte nicht zuviel verlangen. Der Groß Heseper Ortsbrandmeister Heinz Grüter berichtete, dass seine Wehr beim Neubau ihres Gerätehauses damit gute Erfahrung gemacht hat. Es sei festgestellt worden, dass viele vorbereitende Arbeiten gut in Eigenleistung erbracht werden können, ergänzte der Osterbrocker Ortsbrandmeister Burkhard Kalmer.



Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN