Neue Krippe in Osterbrock Gemeinderat Geeste trifft Standortentscheidung

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Die ehemalige Astrid-Lindgren-Grundschule in Osterbrock-Siedlung. Hier könnte eine Kindertagesstätte entstehen. Foto: Manfred FickersDie ehemalige Astrid-Lindgren-Grundschule in Osterbrock-Siedlung. Hier könnte eine Kindertagesstätte entstehen. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Mit einem weiter steigenden Bedarf rechnet die Gemeinde Geeste. Sie will deshalb eine weitere Krippe bauen lassen.

Der Gemeinderat hat jetzt das Grundstück der ehemaligen Astrid-Lindgren-Grundschule in Osterbrock-Siedlung als Standort festgelegt. Zurzeit wird der Bedarf an Kindergarten- und Krippenplätzen durch die Nutzung des Haus des Gastes am Speichersee Geeste und provisorische Erweiterungen der Kindergärten St. Isidor in Osterbrock und Abenteuerland im Ortsteil Geeste gedeckt, bis die neue Kindertagesstätte Bunte Vielfalt im Ortsteil Dalum Ende 2019 fertiggestellt ist.

In der Ratssitzung wies Bürgermeister Helmut Höke darauf hin, dass aufgrund der Entwicklung der vergangenen Jahre 2020 mit einer Nachfrage zu rechnen ist, die ein Ende des Provisoriums nicht zulässt. Darauf will die Gemeinde vorbereitet sein. Auf Nachfrage des Ratsherrn Christoph Evers (UWG) sagte Höke, dass derzeit die aktuellen Anmeldungen ausgewertet werden und nach Eröffnung der Kita Bunte Vielfalt eine neue Bewertung der Situation ansteht.

Rat und Verwaltung sind sich seit 2017 einig, dass  Osterbrock Standort für eine weitere Krippe im Ortsteil Osterbrock sein sollte. Daher hat die Verwaltung vier Vorschläge ausgearbeitet. Zwei befassen sich mit dem Gelände der ehemaligen Astrid-Lindgren-Grundschule in Osterbrock-Siedlung. Hier könnte das Schulgebäude umgebaut werden. Infrage käme auch ein Neubau an diesem Standort. Als Vorteil wird die verkehrsgünstige Lage am Haarweg in der Nähe der Bundesstraße 70 gesehen. Ein weiterer Vorschlag ist der Neubau eines Krippenhauses am St.-Isidor-Ring. Dies ist aus Sicht der Gemeinde zwar zentral gelegen, aber es gibt hier über eine Einrichtung mit zwei Gruppenräumen hinaus keine Erweiterungsmöglichkeit und der Verkehr zur Tagesstätte müsste durch das Wohngebiet geleitet werden. Erweiterungsfähig wäre dagegen ein Neubau im künftigen Wohngebiet zwischen Tulpenweg und Dahlienstraße. Dafür würden 5.000 Quadratmeter der 20.000 Quadratmeter großen Fläche benötigt. Über die Baukosten hinaus wären hier noch Erschließungskosten fällig.


Der Hof der früheren Schule in Osterbrock-Siedlung, Gemeinde Geeste. Platz für eine Kindertagesstätte ist hier ausreichend vorhanden. Foto: Manfred Fickers


Der Rat hat sich bei einer Enthaltung für den Standort Osterbrock-Siedlung entschieden. Als weitere Vorteile wurden in der Diskussion die günstige Lage auch für die Ortsteile Varloh und Bramhar genannt, außerdem die schnelle Verfügbarkeit des im Gemeindebesitz befindlichen Grundstücks.

Bei der Bereisung der Kindergärten hat der Sport-, Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss festgestellt, dass die im Haus des Gastes eingerichtete kommunale Kindertagesstätte mit ihren Gruppen Sonneninsel und Seestern einen Namen braucht. Dem Namensvorschlag Kita am See hat der Rat jetzt zugestimmt.

In der Gemeinde gibt drei Kindertagesstätten in kirchlicher Trägerschaft und drei in kommunaler, eine vierte in privater Trägerschaft kommt hinzu. Die UWG hat den Antrag eingebracht, dass für die kommunale Einrichtungen eine eigene Homepage geschaffen werden soll. Die wertvolle Arbeit, die hier geleistet wird, solle bekannt gemacht werden, begründete Christoph Evers den Antrag. Bürgermeister Höke wies darauf hin, dass die Gemeinde bereits daran arbeitet und im Februar den Stand der Arbeit vorstellen will.


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