Kreatives und Selbstgemachtes zu entdecken 1000 Besucher auf Herbstmarkt in Groß Hesepe

Von Bianca Meyering

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Viel Kreatives und Selbstgemachtes gab es auf dem Herbstmarkt in Groß Hesepe zu entdecken. Foto: Bianca MeyeringViel Kreatives und Selbstgemachtes gab es auf dem Herbstmarkt in Groß Hesepe zu entdecken. Foto: Bianca Meyering

Geeste. An jedem letzten Wochenende im Oktober findet der Herbstmarkt des Heimatvereins der Gemeinde Geeste statt. Die KFD Groß Hesepe, der Förderverein der Ludgerusschule und der Quito-Kreis sowie weitere Kreativaussteller haben bei strahlendem Sonnenschein ihre Sachen angeboten.

Heimatvereinsvorsitzender Hubert Welling erklärte, dass der Heimatverein neben dem traditionellen Herbstmarkt auch jedes Jahr das Buchweizenblütenfest am Moormuseum veranstaltet. Es sind dabei immer viele Helfer im Einsatz, denen sein Dank gilt, da ohne die Unterstützung der Helfer ebenso wie der Spender eine derartige Organisation nicht möglich ist. So sind auch am Kuchenbuffet viele helfende Hände im Einsatz. Da im vergangenen Jahr die 38 selbstgebackenen Kuchen bereits um 15.30 Uhr restlos ausverkauft waren, konnten die diesmal 1000 Gäste aus 45 selbstgebackenen Kuchen wählen.

Am Stand des Quito-Kreises verkaufte Antonia Bieschke neben selbstgestrickten Socken auch Neujahrskuchen. Der Quito-Kreis unterstützt Mädchen, die von zu Hause wegen Problemen weggelaufen sind und auf der Straße leben. Diese Mädchen haben eine Anlaufstelle in der Einrichtung Albergue Talita Kumi in Quito, der Hauptstadt von Ecuador, gefunden.

„Heseper Backstube“

Aktuell sind etwa 49 Mädchen für eine bestimmte Zeit dort untergebracht. Der Quito-Kreis umfasst zwölf Mitglieder und besteht seit 30 Jahren. Durch den Erlös eines Spendenmarathons 2008 wurde eine „Heseper Backstube“ im Haus eingerichtet. So erlernen die Mädchen seither auch das Backen im Rahmen ihrer haushalts- oder berufsbezogenen Ausbildung.

Die Präsidentin des Trägers der Einrichtung in Quito ist die aus Groß Hesepe stammende Thekla Amen, Schwester von Antonia Bieschke. Die soziale Arbeit in Quito wurde 1987 aufgenommen und seither unermüdlich fortgeführt, damit es für viele Mädchen und junge Frauen sowie deren Kinder in Ecuadors Hauptstadt eine Zukunft gibt. Aktuell werden Spenden gesammelt für ein neues Haus, da das alte mittlerweile baufällig ist. Bei dem zahlreichen Angebot an Socken und Neujahrskuchen auf dem Herbstmarkt und der großen Nachfrage ist dafür der Anfang auf jeden Fall gemacht.

Der Förderverein der Ludgerusschule bot unter anderem von den Schülern selbstgemachtes Kräutersalz und Apfelpunsch, ein Gewürz für heißen Apfelsaft, an. Alt und Jung erfreute sich an den zahlreichen Angeboten, und so war es eine erfolgreiche Veranstaltung für alle Beteiligten.


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