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12.10.2018, 12:07 Uhr KOMMENTAR

Dalum-Siedlung nicht vergessen

Kommentar von Manfred Fickers

Schäden weist der Radweg an der Landesstraße 67 zwischen Dalum-Siedlung und der Ortsmitte auf. Hier verläuft der Schulweg der Kinder und Jugendlichen. Foto: Manfred FickersSchäden weist der Radweg an der Landesstraße 67 zwischen Dalum-Siedlung und der Ortsmitte auf. Hier verläuft der Schulweg der Kinder und Jugendlichen. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Der Ortsbereich Dalum-Siedlung hat strukturelle Probleme, darum muss sich die Gemeinde Geeste kümmern.

Verkehrsgünstig an einem Autobahnzubringer gelegen, mit schnellen Verbindungen in die Städte Lingen, Nordhorn und Meppen ist das Wohngebiet Großer Sand, mitten im Grünen gelegen, attraktiv. Nebenan, in der Bauernsiedlung, gibt es genügend Raum für die Entwicklung landwirtschaftlicher Betriebe.

 Aber dies einen Preis. Mit dem Bau der Autobahn 31 haben die Landwirte neue Wirtschaftswege bekommen, manche Flächen sind aber ab Hof nicht mehr direkt zu erreichen. Erneut ist dieses Gebiet bei der Planung der Hochspannungs-Gleichstromleitung A-Nord in den Blick genommen worden.

Die Wohnsiedlung Großer Sand ist an manchen Stellen sichtlich in die Jahre gekommen. Dass seit 2016 der Neubau einer Bushaltestelle mit Busspur am Wietmarscher Damm nicht verwirklicht werden kann, weil es keine Einigung mit Grundeigentümern gibt, ist ein Beispiel, für die vielen kleinen Probleme, die das auf den ersten Blick schöne Bild trüben.

Der Gemeinderat hat in den vergangenen Jahren den Ortskern von Dalum stärker berücksichtigt. Aber darüber sollte Dalum-Siedlung nicht vergessen werden. 


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