Gemeinde will Kinder fördern Rat Geeste genehmigt Vertrag mit St. Vitus-Werk

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Die Bauarbeiten für den neuen Kindergarten Bunte Vielfalt haben neben der Bonifatiusschule in Geeste-Dalum begonnen. Foto: Malte GoltscheDie Bauarbeiten für den neuen Kindergarten Bunte Vielfalt haben neben der Bonifatiusschule in Geeste-Dalum begonnen. Foto: Malte Goltsche

Geeste. Der Rat Geeste hat den Vertrag mit dem St. Vitus-Werk über den Betrieb des Kindergartens "Bunte Vielfalt" beschlossen.

Bürgermeister Helmut Höke konnte mitteilen, das die Erdarbeiten für den Neubau der Kindertagesstätte neben der Bonifatiusschule in Geeste-Dalum begonnen haben. Geplant ist eine Eröffnung im August 2019. Es sollen Räume für drei Krippengruppen und zwei Kindergartengruppen geschaffen werden, ausgerichtet auf ein Ganztagsangebot. Der Betreiber, das St. Vitus-Werk möchte neben der neuen Kita weitere heilpädagogische Einrichtungen zur Förderung von Kindern errichten und betreiben.

Höke wies darauf hin, dass im aktuellen Finanzierungsplan die ermittelten Gesamtkosten um 195.000 Euro günstiger als ursprünglich angenommen ausfallen. 2.570.000 Euro sol die Kindertagesstätte kosten. Dies bedeutet eine leichte Verringerung des Kostenanteils, den die Gemeinde aufbringen muss. Weil die Bewillgung einiger Zuschussanträge noch aussteht, könnte die Rechnung für die Gemeinde sogar noch etwas günstiger ausfallen. Zudem lagen die Ausschreibungsergebnisse bei den ersten Bauleistungen ein wenig unter den kalkulierten Kosten.

Josef Steinkamp (CDU) berichtete, dass die Gemeinde vom Förderverein pro Vitus für ihre Entscheidung gelobt wurde, die Inklusion durch einen Ausbau des Hilfsangebots für Kinder mit Förderbedarf in Kindertagesstätten voran zu treiben. Aus den Ortsteilen Osterbrock und Geeste berichtete er, dass Eltern mit der Übergangslösung in den Kindergärten am See und Abenteuerland in Geeste und St. Isidor in Osterbrock zufrieden sind. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Franz-Josef Sahnen sprach von einem gelungenen Konzept, die Gemeinde werde dadurch gut aufgestellt sein, sowohl bei der Zahl der Plätze, als auch in der Vielfalt des Angebots. Dies griff der SPD-Fraktionsvorsitzende Peter Kramer auf. Kommunal, kirchlich und privat, in der Gemeinde haben Eltern die Wahl, ebenso angesichts unterschiedlicher Konzepte der Tagesstätten. Veronika Mersmann (CDU) meint, der hohe finanzielle Aufwand sei durch die Erweiterung des Angebots für Kinder mit Förderbedarf und zur Inklusion gerechtfertigt.

Heiner Brockhaus (UWG) fragte nach der Zukunft des Pauluskindergartens. Der Bürgermeister antwortete, dass dieser als kommunales Angebot mit einem besonderen pädagogischen Profil unverzichtbar sei. Viele Eltern wünschten für ihre Kinder eine Betreuung in einer kleinen, überschaubaren Tagesstätte. Manfred Ketter (SPD), Vorsitzender im Sport-, Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss, rief das Ergebnis der Bestandsaufnahmen durch den Ausschuss in Erinnerung. Der Bedarf sei klar gegeben, und daher werde über Investitionen in diese Einrichtung diskutiert.


Nach der Zukunft des Pauluskindergartens in Geeste-Dalum wurde in der Ratssitzung gefragt. Foto: Manfred Fickers


Der Rat hat die Ausgabe von 29.000 Euro für die Einrichtung des Kindergartens am See in Geeste im Haus des Gastes genehmigt. Ebenso die Annahme einer Spende in Höhe von 850 Euro von Unternehmern aus Osterbrock, mit der der Bau eines Wetterschutzes auf dem Spielplatz Azaleenring unterstützt wird.



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