Straßen endgültig angelegt Geester Baugebiet Kottenkämpe ist fertiggestellt

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Über die Fertigstellung des Baugebiets Kottenkämpe freut sich unter anderem der Geester Bürgermeister Helmut Höke (Mitte). Foto: Malte GoltscheÜber die Fertigstellung des Baugebiets Kottenkämpe freut sich unter anderem der Geester Bürgermeister Helmut Höke (Mitte). Foto: Malte Goltsche

Geeste. Nach über zehn Jahren ist das Geester Baugebiet endgültig fertiggestellt worden. Seit einigen Jahren sind die 41 Grundstücke bereits bebaut, nun sind alle Straßen fertig angelegt.

Seit 2005 läuft das Bauprojekt in der Geester Kottenkämpe. 2006 begannen die Bauarbeiten für einen Teil des Baugebietes. In mehreren Ausbaustufen wurde das Baugebiet immer weiter erschlossen, bis die 41 Grundstücke allesamt verkauft, angelegt und bebaut waren. Bereits seit einiger Zeit sind alle Häuser bezogen. Bislang mussten die Anwohner noch immer die für die Bauphase angelegten Schotterstraßen nutzen, nun ist die Kottenkämpe jedoch vollständig ausgebaut. 

Optische Trennung

"Wir haben die Straße um etwa 20 Zentimeter angehoben, die geraden Strecken asphaltiert und die Kurven und Kreuzungen mit roten Pflastersteinen ausgelegt. Insgesamt haben wir auf 1000 Quadratmetern gepflastert und auf 2000 Quadratmetern asphaltiert", erklärte Christian Moß vom Geester Bauamt die technischen Details des Baus. Diese optische Trennung habe einerseits verkehrsberuhigende Wirkung, andererseits erhalte man durch die Asphaltstrecken eine möglichst geringe Lautstärke in der Wohnsiedlung. "Bei den Anliegern kam das gut an", berichtete Moß.

Bürgermeister Helmut Höke (CDU) freute sich über das Ende der Bauzeit und vor allem auch darüber, dass die kalkulierten Kosten von 240.000 Euro eingehalten wurden. "Fast eine Punktlandung" habe man hingelegt, sagte Höke. Der Bürgermeister erklärte weiter, dass der Bedarf nach Bauplätzen in der Gemeinde weiter hoch sei. Man wolle in allen Ortsteilen weitere Baugebiete ausweisen und so die Anfrage bedienen. Zuletzt wurden im Bauausschuss mögliche Bauflächen in Groß Hesepe diskutiert. Auch Günter Abel von der zuständigen Service-Betriebsgesellschaft war zufrieden. Vor allem, weil auch die Anlieger mit dem Ausbau der Kottenkämpe glücklich sind. "Jeder konnte und durfte so bauen, wie er es wollte. Das war uns und den Anliegern wichtig." Sogar bei den zur Straße liegenden Beeten hatten die Anlieger Mitspracherecht.

Verspätung ohne Probleme

Ursprünglich war das Ende der Bauarbeiten bereits für Ende Mai geplant. Nun hat es über drei Monate länger gedauert. Die Gründe dafür erklärte Christian Moß vom Bauamt: "Einmal hatten wir einen langen Winter in den März hinein, was die Bauarbeiten verzögert hat. Zum zweiten war die zuständige Baufirma Räkers aus Spelle stark ausgelastet." Die Verspätung sei allerdings kein Streitthema mit den Anliegern gewesen. "Wir hatten eine gute Baustraße über die der Verkehr auch lief. Wir haben das ganze mit den Anliegern abgestimmt und hatten so kein großes Problem."


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