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10.09.2018, 11:23 Uhr KOMMENTAR

Straßensanierung in Geeste läuft schneller als erwartet

Kommentar von Manfred Fickers

Der Wirtschaftsweg Lehmkuhl in Groß Hesepe ist in diesem Jahr durch die Gemeinde Geeste erneuert worden. Foto: Manfred FickersDer Wirtschaftsweg Lehmkuhl in Groß Hesepe ist in diesem Jahr durch die Gemeinde Geeste erneuert worden. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Der Gemeinderat Geeste hat 2015 mit seinem Wegesanierungsprogramm die richtige Entscheidung getroffen.

Selbst die größten Optimisten haben nicht erwartet, dass Gemeindestraßen und -wege in solch hohem Tempo erneuert werden können. Denn die Ausgangslage war ungünstig. Die hoch verschuldete Gemeinde konnte sich lange nur Reparaturen leisten, aber der Reparaturaufwand wurde stetig höher. Das Land Niedersachsen hat die Mittel für ländlichen Wegebau begrenzt, so dass die Gemeinde sich gegen viele Mitbewerber  durchsetzen musste. Und es war die Frage der Anliegerbeiträge zu klären. 

Inzwischen ist klar, dass die meisten Anlieger bereit sind, einen Beitrag zu leisten, wenn der Nutzen klar ersichtlich ist. Von ihnen kamen kostensparende Anregungen. Die Gemeindeverwaltung hat konsequent die Straßen für Zuschussanträge ausgewählt, die es offensichtlich am Nötigsten haben und wo die Erneuerung den meisten Einwohnern Nutzen bringt. Dies hat das Land bei der Mittelbewilligung berücksichtigt. Ein gutes Zeichen ist es, dass die Ratsfraktionen trotz der Belastung des Gemeindehaushalts einstimmig die Investitionen befürworten.


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