Bauarbeiten liegen im Zeitplan Am Heimathaus Geeste entsteht eine Remise

Von Manfred Fickers, 11.09.2018, 08:58 Uhr
Der Vorstand der Geschichtswerkstatt Geeste besichtigt die im Bau befindliche Remise, von links: Josef Wulff, Rosi Günnemann, Bernd Koers, Lisa Kuper, Christel Schoo, Lea von Trechten und Hermann Schomaker. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Arbeiten an der neuen Remise am Heimathaus Geeste kommen gut voran.

Eine Vorstandssitzung nutzten Josef Wulff, Rosi Günnemann, Lisa Kuper, Christel Schoo, Lea von Trechten und Hermann Schomaker für eine Baustellenbesichtigung. Seit dem 13. August sind die Ehrenamtlichen des Vereins gemeinsam mit den Bauunternehmen zügig vorangekommen, freut sich der Vorsitzende Josef Wulff. Nachdem in der Woche ab dem 13. August der Bauplatz vorbereitet war, konnte ab dem 18. August die 180 Quadratmeter große Sohlplatte gegossen werden, bevor ab dem 1. September die Zimmerleute tätig werden konnten. Jetzt ist alles bereit für die Dacheindeckung, im Material angepasst an das Heimathaus und für die Installationsarbeiten, die Wände sind fast fertig und bis Mitte Oktober soll auch der Vorplatz hergerichtet sein. Die Einweihung soll noch im Oktober stattfinden.

Vom Architekten Wulff stammen die Pläne für das Bauwerk nach altem Vorbild aus heimischen Holzarten. Die Gesamtkosten wurden auf 122.000  Euro berechnet, von denen 89.000 Euro aus Mitteln zur Dorferneuerung über das Land Niedersachsen bereit gestellt wurden. Die Gemeinde Geeste beteiligt sich mit 15.000 Euro. Der Vereinsvorsitzende ist zuversichtlich, dass es der Geschichtswerkstatt gelingt, den Eigenanteil in Form von Arbeitsleistung und Spenden aufzubringen.


Die im Bau befindliche Remise am Heimathaus Geeste. Foto: Manfred Fickers


Denn im Gespräch mit den Vorstandsmitgliedern zeigt sich, dass alle hoch motiviert sind. Denn schon lange ist geplant, in einem Nebengebäude des Heimathauses große und kleine Schaustücke zu präsentieren. Altes Werkzeug, Eggen, Kartoffelroder und Kartoffelsortierer sind Zeugnisse vom Landleben vergangener Tage. Ein Raum soll die von Schuster Josef Kotte zur Verfügung gesellte alte Schusterwerkstatt aufnehmen. Bislang lagern die Ausstellungsstücke in privaten Räumen, und sind nur selten öffentlich zu sehen, erklärt der zweite Vorsitzende Hermann Schomaker. Deshalb sei der Verein der Gemeinde, dem Landkreis als Genehmigungsbehörde und dem Amt für regionale Landesentwicklung für die Unterstützung des Vorhabens zu Dank verpflichtet, sagt Wulff.

Mit dem Bau der Remise wird die Neugestaltung des Kirchen- und Heimathausumfelds in der Dorfmitte von Geeste vollendet. Dies war eines der Aufgaben mit hoher Priorität im Dorferneuerungsplan. 

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