Barrierefrei Wohnen Neubau in der Ortsmitte von Geeste-Dalum

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Geeste. Ein großes Gebäude entsteht am Park in der Ortsmitte von Dalum. Hier werden barrierefreie Wohnungen gebaut.

Bauherr Johannes Korte und Planer Norbert Koers vom Büro Korte-Bau in Geeste-Dalum stellten Bürgermeister Helmut Höke und Fachbereichsleiterin Britta Düthmann bei einem Baustellenbesuch vor, wie hier häufig geäußerte Wünsche aus der Bevölkerung erfüllt werden. Der Gemeinderat hatte 2015 den Bebauungsplan für die Grundstücke östlich der Lingener Straße für die Errichtung größerer Wohngebäude angepasst. Grund waren der durch Anfragen bei der Gemeinde bekannte Bedarf nach kleinen, barrierefreien Wohnungen.

„Das Grundstück lag lange brach,“ räumte Bürgermeister Helmut Höke ein, aber jetzt konnte die zentral gelegene Fläche vermarktet werden. Für das Ortsbild lohne sich die Nachverdichtung durch Innenerschließung. Der Gemeinde sei bekannt, dass viele ältere Menschen statt in Einfamilienhäusern mit großen Gärten lieber in kleinen, barrierefreien Wohnungen leben möchten. Der Standort sei ideal, da er nahe bei der Caritas-Sozialstation liegt. Weiterhin wünschten sich junge Paare kleine, bezahlbare Wohnungen.

Auf diesen Bedarf haben Korte und Koers ihr Projekt ausgerichtet. Acht Mietwohnungen mit insgesamt 1000 Quadratmeter Wohnfläche entstehen. Vier Wohnungen sind „ideal für Rentner zugeschnitten“, wie Korte sagt. Breite Türen und der großzügige Zuschnitt des Sanitärbereichs machen sie rollator- und rollstuhltauglich. Die oberen Etagen sind per Aufzug zu erreichen. Über der ersten Etage entstehen zwei Penthouse-Wohnungen mit je 160 Quadratmetern. Zwei weitere Wohneinheiten sind auf den Bedarf junger Familien zugeschnitten.

Korte wies darauf hin, dass das Gebäude nicht nur den Normen der Barrierefreiheit genügt. Es gehört zur Effizienzklasse 40, erfüllt als einen hohen Dämmwert, nutzt Erdwärme für die Klimatisierung und besitzt für den Eigenbedarf eine Fotovoltaikanlage.

Höke und Düthmann lobten die auf den Plänen erkennbare Anpassung an die vorhandene Bebauung. Trotz der Größe wirke der Wohnblock dank seiner Fassadengliederung nicht zu massiv, meint der Bürgermeister. Durch die Anordnung des Gebäudes entstehe ein kleiner Platz als Eingangstor zum dahinter befindlichen Wohngebiet.

Bauherr Korte sagt, dass die ersten Wohnungen bereits vermietet sind. Leerstand befürchtet er nicht, denn die kurzen Wege zu öffentlichen Einrichtungen, Arztpraxen und Geschäften im Ortskern sowie der benachbarte Park machen das Wohngebiet attraktiv. Er ist außerdem zuversichtlich, dass das Gebäude wie geplant Mitte 2019 fertig wird. Mit den heimischen Firmen, die die Aufträge angenommen haben, machte er gute Erfahrungen. Beteiligt sind die Meyers GmbH & Co. KG Bauunternehmung, die Einhaus-Gruppe, die Lambert Möller GmbH, alle aus der Gemeinde Geeste und Elektro Westendorf aus Klein Berßen.


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