Trend zur Ganztagsbetreuung Bestandsaufnahme bei den Geester Kindergärten

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Geeste. Kindergärten in der Gemeinde Geeste stellen ein wachsendes Interesse von Eltern an einer Ganztagsbetreuung ihrer Kinder fest.

Dies ist eine Erkenntnis, die der Sport-, Jugend-, Senioren- und Sozialausschuss der Gemeinde vom ersten Teil der Bereisung der Kindertagesstätten mitbringt. Bürgermeister Helmut Höke wies darauf hin, dass die jüngst umgebauten und erweiterten Einrichtungen ebenso wie der geplante Vitus-Kindergarten in Dalum baulich auf diesen Trend eingerichtet sind.

Der Kindergarten Maria Königin ist zum Jahreswechsel 2016/2017 um einen zweiten Krippengruppenraum erweitert und der Gebäudebestand renoviert worden. Leiterin Andrea Willms stellte die nach ihren Worten „großzügigen und hellen Räume“ vor, in denen sich Kinder und die Erzieherinnen wohlfühlen. Zwei Spielplätze, einer für die beiden Krippengruppen und einer für den Kindergarten sind gut ausgestattet. Sie wies auf die integrative Arbeit hin, bei der hohe Qualitätsstandards gelten. Leider sei dies mit einem großen bürokratischen Aufwand verbunden. Von der Politik wünscht sie sich einen besseren Betreuungsschlüssel. Damit Kinder durch die Erzieherinnen intensiver in ihrer Entwicklung begleitet werden können. Pfarrer Jürgen Altmeppen, dessen Gemeindeverbund Träger von Kindergärten ist, hob die enge Abstimmung mit der politischen Gemeinde bei allen Fragen hervor, die die frühkindliche Bildung betreffen. Der schnell steigende Bedarf bei den Krippen- und Kindergartenplätzen zeigt sich in Groß Hesepe daran, dass eine siebte Gruppe in Räumen der Ludgerischule eingerichtet wurde. Mit der Eröffnung des geplanten Vitus-Kindergartens wird dieses Provisorium enden. Altmeppen wertete dies als Beispiel, wie die Beteiligten flexibel auf die Bedürfnisse der Eltern reagieren. Willms ergänzte, dass die Bedingungen in den Räumen des ehemaligen Schulkindergartens denen im Kindergarten entsprechen.

Im Pauluskindergarten in Dalum gibt es ein gut ausgestattetes Krippenhaus, stellte der Ausschussvorsitzende Manfred Ketter fest. Aber Leiterin Kristina Geffe machte deutlich, dass mit Blick auf ein erweitertes Ganztagsangebot der Kindergarten räumlich überfordert sein wird. Der guten Ausstattung der Gruppenräume stehen Defizite beim Bewegungsraum, dem Essbereich und dem Ruheraum gegenüber.

Beim Kindergarten St. Bernadette gibt es wie in Groß Hesepe eine siebte Gruppe, bis der Vitus-Kindergarten fertiggestellt ist. Der jetzt für die siebte Gruppe genutzte Raum stehe danach für die Ganztagsbetreuung von Kindern zur Verfügung, sagte Fachbereichsleiter Reinhard Janzen. Leiterin Kerstin Menzel stellte das Ergebnis der zu Beginn des Monats beendeten Umbau- und Erweiterungsarbeiten vor. Sie hob die Verbesserungen in allen Bereichen der Einrichtung hervor. Wie in den anderen beiden Kindergärten gibt es hier eine Angebotsvielfalt, die sich an den Bedürfnissen von Kindern und Eltern orientiert. Neben zwei Krippengruppen gibt es zwei Regelgruppen, zwei Integrative Gruppen und eine altersübergreifende Gruppe. Eine der Integrativen Gruppen bietet Ganztagsbetreuung inklusive Mittagessen an.

Thema waren die Terminüberschreitungen bei den Bauarbeiten. Pfarrer Altmeppen schilderte die „zeitfressenden Überraschungen“. Es waren alte Baureste zu beseitigen, die nicht in den Plänen standen. Wenn die Außenanlagen fertiggestellt sind, soll die Einweihung der neuen und renovierten Räume stattfinden.


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