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13.08.2018, 16:16 Uhr KOMMENTAR

Konfliktstoff am See in Geeste entschärfen

Kommentar von Manfred Fickers

Schauplatz von Großveranstaltungen ist der Speichersee Geeste, so wie hier beim Shanty-Open-Air 2018. Jetzt soll ein touristisches Konzept erarbeitet werden. Foto: Heiner HarnackSchauplatz von Großveranstaltungen ist der Speichersee Geeste, so wie hier beim Shanty-Open-Air 2018. Jetzt soll ein touristisches Konzept erarbeitet werden. Foto: Heiner Harnack

Geeste. Mit einem touristischen Konzept soll der Speichersee Geeste als Feizeitareal aufgewertet werden.

Es ist Zeit, dass der Tourismus am Speichersee Geeste mit einem gut abgestimmten Konzept weiterentwickelt wird. Denn es gibt Konfliktstoff, der in den vergangenen Monaten deutlich zu sehen war. Das Dauerwohnen im Ferienhausgebiet, Umgang mit Wohnmobilfahrern, Lärm von Großveranstaltungen, der Konflikt zwischen Hundebesitzern und Badenden, das wilde Parken auf den Wegen an den Zugängen zum See und das Miteinander von Radfahrern und Fußgängern sorgen für Diskussionen. Auf der positiven Seite stehen friedlich ablaufende Großveranstaltungen, die Aufwertung des Strandbereichs durch die öffentliche Seeterrasse und die Erweiterung der Gaststätte Deichkrone, das ehrenamtliche Engagement von Vereinen und die vielen Gäste, die das Seegelände friedlich und mit Rücksicht auf die Natur zur Erholung nutzen.

Aber es gilt nicht nur, die negativen Seiten des Erfolgs zu mindern, sondern auch weniger beachtete Bereiche aufzuwerten. Das Biotop am Speichersee und der Biener See müssten in ein touristisches Konzept einbezogen werden, ebenso die Dörfer rund um den See. Wenn dies gelingt, kann eine weitere Steigerung von Besucherzahlen und Aufenthaltsdauer sozial- und naturverträglich sein.


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