Stegemann appelliert an Bürger Zur Typisierung gehen: „Für Mathilda kann es alles bedeuten“

Von Carola Alge


Geeste. Die Schirmherrschaft für die Typisierungsaktion „Hilfe für Mathilda und andere“ am 26. August in Geeste hat der Bundestagsabgeordnete Albert Stegemann (CDU) übernommen. Im Interview mit unserer Redaktion spricht er über die Gründe dafür.

Herr Stegemann, Sie haben die Schirmherrschaft für die Typisierungsaktion „Hilfe für Mathilda und andere“ übernommen. Warum?

Für Mathilda und ihre Familie geht es im Moment vor allem darum, möglichst schnell einen „genetischen Zwilling“ zu finden. Dies gleicht oftmals der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Als ich angesprochen wurde, ob ich auf diese Weise unterstützen kann, habe ich nicht gezögert.

Wie sehr berühren Sie Schicksale wie das von Mathilda?

Sehr. In solchen Situationen wird mir bewusst, dass die alltäglichen Probleme oftmals nur Banalitäten sind. Dann wird deutlich, was im Leben wirklich wichtig sein sollte.

Sind Sie bereits registriert?

Gerade heute Morgen um 7 Uhr habe ich mich registrieren lassen.

Würden Sie im Ernstfall wirklich Stammzellen spenden?

Wenn damit ein Betroffener eine bessere Chance bekommt, natürlich. Übrigens ist bei einem überwiegenden Teil der Spenden gar keine Operation nötig, sondern die Stammzellen können aus der Blutbahn entnommen werden.

Die Zahlen sind erschreckend: Alle 15 Minuten erhält ein Patient in Deutschland die Diagnose Blutkrebs. Nur ein Drittel davon findet innerhalb der Familie einen passenden Spender ...

Für jeden Einzelnen bereitet eine Registrierung nur einen kleinen Aufwand, für Mathilda kann es alles bedeuten. Daher lassen Sie sich registrieren: Es ist unkompliziert und dauert keine fünf Minuten.


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