Geester werfen Stiefel Drittes Mittsommerfest am Heimathaus in Geeste

Von Werner Scholz

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ws Geeste. Passend zur Johannisnacht, mit der die Sommersonnenwende einhergeht, hat jetzt die Geschichtswerkstatt Geeste zum Mittsommerfest am und im Heimathaus Geeste geladen.

„Das ist unser drittes Mittsommerfest. Leider spielt dieses Mal das Wetter nicht so mit, wie wir es gerne gesehen hätten“, betonte der Erste Vorsitzende Josef Wulf angesichts der Tatsache, dass in einem eher kleinen Rahmen gefeiert wurde. Nichtsdestoweniger haben die Gäste den Abend bei bester Laune genossen. So stand zum Auftakt wieder eine nicht ganz alltägliche Sportart auf dem Programm. Es galt, beim Stiefelweitwerfen Kraft und Geschick zu zeigen, um die nicht sonderlich flugtauglichen Gummistiefel möglichst weit fliegen zu lassen. Dass dabei so manches Gelächter aufkam, versteht sich von selbst.

Unterdessen wurde im Hintergrund bereits das Essen vorbereitet. „Wir haben hier die schweren Siedlertöpfe aus Gusseisen. Diese Töpfe wurden früher von einem Deutschen in den USA für die Siedlertrecks hergestellt. Bei uns gibt es heute Nackensteaks aus einem solchen Topf“, strahlte Wulf, während sich Margret Westhus und Maria Roling um die ebenfalls schwere Pfanne kümmerten, in der die Pilze gebraten wurden.

In Erinnerung an Johannes den Täufer wurde anschließend das Johannisfeuer entzündet – ein Brauch, der bereits seit dem 12. Jahrhundert belegt ist. In Geeste verschafften die Flammen den Gästen schnell die dank Bewölkung fehlende Wärme.

Nachdem alles zubereitet war, wurde in aller Ruhe im Heimathaus gegessen und geklönt. Dabei sorgten die beiden DJs Elias Kolke und Jörn Spiekermann für die passende Musik. Gesprächsthema Nummer eins war die Fußballweltmeisterschaft, über deren weiteren Verlauf kräftig spekuliert wurde. Zu fortgeschrittener Stunde wurde dann am längsten Tag des Jahres der Heimweg beschritten.


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