Straßensanierung vollendet Dalän und Lehmkuhl in Geeste sind freigegeben

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Geeste. Zwei Wirtschaftswege in der Gemeinde sind nach ihrer Instandsetzung wieder freigegeben worden, Dalän und Lehmkuhl.

Damit haben Landwirte und Radwanderer entlang der Ems in Groß Hesepe wieder freie Fahrt. Bürgermeister Helmut Höke freut sich über die schnelle Umsetzung der Planungen für diese wichtige Verbindung. Denn es sind nicht nur die Haupterschließungswege für die landwirtschaftlichen Flächen zwischen Landesstraße 48 und Ems, sondern hier verläuft eine wichtige Radwanderstrecke, über die der Emsradweg und die Emslandroute geführt sind.

Thomas Kerkhoff vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL), Meppen, bescheinigte der Gemeinde Geeste gute Vorarbeit, denn nur so sei es zu erklären, dass die Gemeinde innerhalb von relativ kurzer Zeit drei Sanierungsvorhaben bei Wirtschaftswegen aus unterschiedlichen Programm gefördert bekommt. Nach den Projekten „Weideweg“ und „Dalän/Lehmkuhl“ stehe jetzt das Vorhaben „Bramharer Straße“ vor dem Start.

Birgit Schulte vom Fachbereich Planen und Bauen der Gemeinde, erinnerte daran, dass die knappen Fristsetzungen wegen der Förderung eine enge Abstimmung zwischen allen Beteiligten nötig machte. Den Planungsauftrag bekam das Unternehmen regionalplan & uvp Planungsbüro Peter Stelzer, Freren, der Bauauftrag ging an die Johann Bunte Bauunternehmung, Papenburg. 3,5 Kilometer Wegestrecke mussten auf drei Metern Breite erneuert werden, die Seitenräume wurden mit 75 Zentimeter breiten Banketten befestigt. Die als zu eng eingestufte Einmündung des Lehmkuhl in die L 48 wurde in Absprache mit der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr verbreitert. Im Vorfeld der Arbeiten wurden ein Grabendurchlass und zwei Brücken über den Heseper Graben von Ingenieuren geprüft. Es zeigte sich, dass diese Mängel aufwiesen. Die Fachleute schätzten die Kosten für eine Brückensanierung um 30 Prozent höher ein, als die Baukosten für neue Durchlassbauwerke. Der Landkreis Emsland erteilte zügig die Genehmigung für die Ersatzbauwerke.

Entlang der Straße wurden 34 Stieleichen gepflanzt, berichtete Schulte. Der Bürgermeister wies darauf hin, dass darüber hinaus am Lehmkuhl als Ausgleich für andere Bauvorhaben weitere Bäume gepflanzt worden sind. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 490.000 Euro. „Die Kostenschätzung lag inklusive Ingenieurleistungen bei fast 570.000 Euro brutto“, merkte Schulte an.

Planerin Mona Funke (Büro Stelzer) und Bauleiter Timo Ohrt dankten für die gute Zusammenarbeit. Ratsherr Ansgar Tappel erinnerte an die Belastungen, die die Bauzeit für die Landwirte mit sich brachte und dankte für das Verständnis, das die Betroffenen zeigten. Jetzt sei dank der stabilen Bankette ein Ausweichen bei Gegenverkehr möglich, was auch für die Radwanderer angenehmer ist und für ein besseres Miteinander sorgt.


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