Berufsinformation Unternehmen präsentieren sich in Geschwister-Scholl-Schule Dalum

Von Heiner Harnack

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Geeste. Berufliche Orientierung beginnt in der heutigen Zeit wesentlich früher als vor einigen Jahrzehnten. An zwei Tagen hatten Schüler der Geschwister-Scholl-Schule die Möglichkeit, sich Firmen aus der Region näher anzuschauen.

„Wir planen jedes Jahr eine praktische Berufswelt-Orientierung für den Jahrgang 8, damit unsere Schüler an die Tätigkeiten heran geführt werden können“, erzählte Susanne Zurborg, die Mitglied im Berufsorientierungsteam der Schule ist. Für die Realschüler käme hinzu, dass diese in Klasse 9 ihre Profile wählen müssten. „Es gibt an unserer Schule drei Möglichkeiten, die von Technik über Gesundheit-Soziales bis zur Wirtschaft reichen“, zeigte Zurborg die vielfältigen Möglichkeiten auf.

Gute Ergebnisse

Man habe im Laufe der vergangenen fünf Jahre gute Ergebnisse mit diesen Veranstaltungen erzielt, machte sie deutlich, wie wichtig es sei, heute früh an einen Beruf heran geführt zu werden. Daniel Wittenbrock, der für den Bildungsträger „‚Außergewöhnlich“ aus Oldenburg die beiden Tage organisierte, erklärte, dass man stark im Thema Berufsorientierung tätig sei, da es den Unternehmen am qualifizierten Nachwuchs fehle. „Wir haben für die Schule die Unternehmen und Behörden aus der Region gefragt, ob sie in die Schule kommen würden“, erklärte Wittenbrock, dass die Lehrer sich um die gesamte Organisation nicht hätten kümmern müssen.

Tätigkeit bei der Polizei

Angelica (14 Jahre) erzählte, dass sie sich durchaus für eine Tätigkeit bei der Polizei interessiere. „Menschen helfen würde mir schon sehr gut gefallen“, meinte sie, die sich aber auch durchaus vorstellen könnte, im praktischen Beruf einer Tischlerin arbeiten zu können.

Lehramt studieren

Matthias (14) will später noch Lehramt studieren und findet es sehr interessant, dass man durch eine solche Veranstaltung auch Alternativen geboten bekäme. „Ich würde später gerne Grundschüler unterrichten“, erklärte er, der auch gerne etwas mit anderen Menschen, etwa als Physiotherapeut oder in einem Fitness-Center, machen möchte. Matthias gab auch zu erkennen, dass er für seinen Traumberuf Lehrer noch weitere Jahre in einer weiterführenden Schule und auf einer Hochschule dranhängen muss. Sollte es mit dem Lehramtsberuf klappen, könne sich der junge Mann durchaus vorstellen, eines Tages an die Geschwister-Scholl-Schule zurückzukehren, machte er keinen Hehl daraus, wie gut es ihm dort derzeit gefällt.


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