Sonnenbrillen und Seifenblasen House-am-See-Festival lockt 1000 Besucher nach Geeste

Von Matthias Becker



Geeste. 30 DJs auf drei Bühnen, Liegestühle am Strand, essen, trinken, tanzen - für die große Party am Maifeiertag am Speicherbecken in Geeste war am 1. Mai gesorgt. Nur das Wetter hielt viele Fans der House-Musik davon ab, die dritte Ausgabe des Festivals „House am See“ zu besuchen.

Rund 1000 Feierfreudige hatten sich im Laufe des Tages eingefunden, um zum Sound der Klangmagier abzufeiern. Unter ihnen auch Frauke Heines, die das Open Air bereits zum zweiten Mal besucht: „Es ist schon ein wenig schade, dass das Wetter nicht so richtig mitspielt, es ist sehr windig hier. Zudem hat mir beim letzen Mal die Aufteilung der Bühnen besser gefallen. Dennoch ist die Stimmung klasse“, sagte Heines. Ihre Freundin Theresa Höke bestätigte die gute Laune der Truppe: „Es ist wirklich sehr schön hier und Hauptsache, wir können tanzen. Wir freuen uns auf Christi Himmelfahrt, dann feiern wir hier wieder, bei hoffentlich besserem Wetter.“

So zeigten sich die Besucher unbeschwert. Michael Mehl vom Orga -Team möchte das Resümee erst nach dem zweiten Festivaltag, an Christi Himmelfahrt, ziehen. „Wir haben zwei Tage mit dem Wind gekämpft und konnten viele Dinge, wie den Fesselballon und die Pyrotechnik nicht zum Einsatz bringen. Trotzdem sind hier 1000 Leute kräftig am Feiern und wir versuchen, die Attraktionen, die wir ausfallen lassen mussten, am Vatertag nachzuholen“, sagte Mehl.

Die Blumendekoration und Surfbretter am Strand blieben verwahrt, alles musste im reduzierten Umfang über die Bühne gebracht werden. „Es ist unheimlich viel Arbeit, solch ein Open Air auf die Beine zu stellen. Hier gilt es nicht, einfach eine Veranstaltungshalle aufzuschließen und die Leute reinzulassen. Die letzten beiden Festivals hier in Geeste haben gezeigt, dass es sich lohnt, solch ein außergewöhnliches Event anzubieten. Wir sind mit unserer Aufgabe gewachsen und hoffen nun, dass viele Gäste hier mit uns an Christi Himmelfahrt feiern“, erklärt Mehl.

Die DJs gaben ihr Bestes, um das Publikum im großen Zirkuszelt und vor den zwei Bühnen zu unterhalten und mit Blick auf die Tanzflächen war klar, die angereisten Besucher rückten den Maifeiertag ins beste Licht. Mit Partyhüten, Sonnenbrillen und Seifenblasen kämpften sie gegen den Wind an, erhaschten ein paar Sonnenstrahlen und tanzten sich unentwegt warm. Wer chillen wollte, machte es sich auf den Strandstühlen bequem und lernte einfach ein paar nette Leute kennen, denn eines hatten alle gemeinsam: die Lust, die Hände in die Luft zu bringen und die Sonne im Herzen zu behalten.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN