Der Name ist Programm Viertägiges Handball Power-Camp in Dalumer Großsporthalle

Von David Hartmann

Die 44 Teilnehmer wurden zu Beginn des Kempa Power-Camps mit neuer Trainingskleidung ausgestattet. Foto: EmsconceptDie 44 Teilnehmer wurden zu Beginn des Kempa Power-Camps mit neuer Trainingskleidung ausgestattet. Foto: Emsconcept

Geeste. Der SV Dalum und der TV Meppen haben in Zusammenarbeit mit Kempa ein Handball Power-Camp für Jugendliche veranstaltet. Über vier Tage wurden gut 40 Teilnehmer in der Großsporthalle in Geeste-Dalum geschult.

„Es ist zwar wirklich anstrengend, aber es macht tierisch Spaß, mit allen zu spielen und zu lernen“, sagt Teilnehmerin Mona Gügelmeyer. Denn in der Dalumer Großsporthalle wird nicht nur einfach Handball gespielt, sondern sehr großer Wert auf die Koordinations- und Konditionsschulung gelegt.

Der Ball kommt bei der ersten zweistündigen Einheit des Tages deswegen nicht so häufig zum Einsatz. Intervalltraining, ein riesiges „Vier Gewinnt“ und Stationstraining stehen auf dem Plan. Den Teilnehmern macht es aber trotzdem Spaß. Getreu dem Motto „Mit Musik geht es einfacher“ klatschen die Jugendlichen im Takt und meistern alle Aufgaben ohne Probleme. „Das Gute ist, dass die Trainer so locker sind und uns immer mitreißen können. Wenn wir etwas falsch machen, helfen sie und korrigieren uns direkt“, sagt Teilnehmerin Nina Sandern.

Win-Win-Situation

Das von einem der renommiertesten Jugendausbilder Deutschlands, Mannhard Bech, sowie dem DHB-Trainer und Nachwuchskoordinator des THW Kiel, Klaus-Dieter Petersen, entworfene Programm ist genauestens auf die Altersklasse zwischen 12 und 16 Jahren zugeschnitten und kommt nicht nur den Kindern zugute, sondern schult gleichzeitig die anwesenden Trainer der Jugendmannschaften. „Einerseits bringen wir den Teilnehmern direkt etwas bei, also Eins-gegen-Eins-Verhalten oder Wurftraining, aber die Trainer können sich ebenso etwas von den Methoden abschauen und mit in ihr Training übernehmen. Also eine Win-Win-Situation“, sagt Power-Camp-Trainer Franziskus Bleck.

Der Name Power-Camp wird bei dem straffen Zeitplan seinem Namen durchaus gerecht. Bei zwei Trainingseinheiten mit abschließendem Spiel und einer Mittagspause wird den Teilnehmern ein gut strukturierter Tagesplan ohne viel Leerlauf geboten. „Wir haben sogar Teilnehmer aus Delmenhorst. Die sind in den Räumlichkeiten des Schloß Dankern untergebracht und werden morgens mit Bussen zu uns gebracht“, sagt Betreuer Thorsten Willms vom SV Dalum. „Bei unseren eigenen Sportlern ist es schön, dass sie quasi zu Halle rüberlaufen können. Da geht ein ganz großer Dank an die Gemeinde Geeste, dass sie es uns ermöglicht haben, die Halle in den Ferien nutzen zu dürfen.“

Potenzial vorhanden

Dass sich das Power-Camp wirklich bezahlt macht, zeigte sich schon an den ersten beiden Tagen. „Man merkt schon bei dem einen oder anderen Spieler, dass ein Potenzial vorhanden ist, welches sie schon sehr weit bringen könnte. Natürlich sind viele gute Spieler dabei, aber bei manchen muss man schon sagen, das könnte durchaus was werden“, sagt Willms. Ein Erfolg ist das Camp aber für jedes Kind. Mit sichtlich viel Spaß verbringen die Teilnehmer die vier Tage. „Jeder hat zu Beginn einen vom Kempa Power-Camp gesponsorten Trikotsatz bekommen und hatte auch die Möglichkeit, noch Namen und Zahl beflocken zu lassen“, so Willms.