Auftritt bei Partynight des VGGH Emsrocker wollen es in Geeste-Osterbrock krachen lassen

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Wollen bei der Partynight am 14. April in Osterbrock Klassiker des Rock spielen: Die Emsrocker mit (v. l.) Stefan Robben, Andreas Knack, Helmut Spiekermann und Alfons Führs. Foto: Tim GallandiWollen bei der Partynight am 14. April in Osterbrock Klassiker des Rock spielen: Die Emsrocker mit (v. l.) Stefan Robben, Andreas Knack, Helmut Spiekermann und Alfons Führs. Foto: Tim Gallandi 

Geeste. Wenn am 14. April 2018 in Geeste-Osterbrock die dritte Partynight steigt, wollen Die Emsrocker mit Rockklassikern beim Publikum rasch den Funken überspringen lassen. Das Ereignis markiert auch das Comeback der Formation, die eine Weile pausiert hat.

„Nah am Original“: Das ist bei Bands, die Musik im Allgemeinen und Rock im Besonderen covern, eine schier zigtausendfach gehörte (Selbst-)Beschreibung. Die Emsrocker weichen von diesem scheinbaren Gütesiegel ab, indem sie darauf pochen, eben nicht am Original zu kleben, sondern die Songs auf individuelle Art zu interpretieren. „Wir verfälschen im positiven Sinn“, umschreibt es Alfons Führs.

Allen, die nun wahnwitzige Soundexperimente wittern oder fürchten, sei gesagt, dass die Klassiker, für die das Quartett in die Saiten und Tasten greift beziehungsweise das Schlagzeug bearbeitet, immer noch eindeutig erkennbar sind – und durchaus geradlinig rocken. Das wird bei einem Besuch im Probenraum der Emsrocker in Osterbrock deutlich.

Beat, Rock und Oldies

In der Straße Gutshof, gegenüber dem Sportplatz, haben Alfons Führs (Keyboards, Percussion), Andreas Knack (Gitarre), Stefan Robben (Schlagzeug) und Helmut Spiekermann (Bass) ihren Stützpunkt. Einmal pro Woche treffen sich die Meppener abends in einem Raum einer Gewerbehalle, um ihrer Begeisterung für „Beat, Rock und Oldies“, wie sie es selbst zusammenfassen, zu frönen. Instrumente und Verstärker drängen sich hier auf etwa 20 Quadratmetern; Bier und Lakritz als Stärkung sind griffbereit. Das Wichtigste aber aus Sicht der Emsrocker: Hier können sie Lärm machen, ohne dass sich Nachbarn gestört fühlen könnten.

Einziges verbliebenes Gründungsmitglied der Formation ist Andreas Knack. Der aus dem Ruhrgebiet stammende IT-Vertriebsleiter tat sich 2013 mit ein paar musikbegeisterten Freunden zusammen. Damals firmierte die Combo noch unter einer anderen, offenbar wenig klangvollen Bezeichnung, den die Musiker heute nicht mehr nennen wollen.

Mehrere Umbesetzungen

Mit der Zeit schieden mehrere Bandmitglieder aus Krankheitsgründen aus, sodass Ersatz her musste. Einen neuen Schlagzeuger fand Knack dann in Stefan Robben, der auch gleich einen neuen Namen parat hatte: Die Emsrocker. „Denn wir sind aus dem Emsland – und wir rocken“, stellt der Forst- und Landwirt die naheliegenden Komponenten heraus.

Später stieß Alfons Führs hinzu, früher Verwaltungsleiter bei einer niedersächsischen Behörde, inzwischen Ruheständler. Mit ihm teilt sich Robben den Leadgesang. Nach einer weiteren Umbesetzung vervollständigt nun Bassist Helmut Spiekermann, von Beruf technischer Angestellter, das Quartett.

(Lesen Sie auch: Soundtrack des Protests – Die Rockmusik prägte 1968)

Das Feld der sie inspirierenden Bands ist weit: Es reicht von den Beatles über AC/DC bis zu Status Quo und Deep Purple. An diesem Probenabend legen sie mit „Achy Breaky Heart“ von Billy Ray Cyrus los, lassen „Honky Tonk Woman“ der Rolling Stones und CCRs „Bad Moon Rising“ folgen. „Sweet Home Alabama“, „Born To Be Wild“, „All Right Now“ – das und mehr haben sie in petto. „Der gemeinsame Spaß auf der Bühne steht im Vordergrund“, benennt Führs die Hauptantriebsfeder der Emsrocker. Man verstehe sich musikalisch und menschlich; auch bei der Setlist sind sich die Vier einig.

Comeback in Osterbrock

Die vier Männer zwischen Mitte 40 und Mitte 60 verweisen auf ihre jahrzehntelangen Erfahrungen in Sachen Livemusik. Die Routine kommt ihnen bei den Auftritten zugute – und der bei der Partynight des Vereins für Handel, Handwerk und Gewerbe (VHHG) Osterbrock-Bramhar am 14. April wird ihr erster nach einer längeren Pause.

Der Verein um seinen Vorsitzenden Helmut Vehring lädt im Zwei-Jahres-Rhythmus zur Party zugunsten karitativer Zwecke. Auflage Nummer drei ist am Samstag, 14. April, ab 20 Uhr in der Halle am Gutshof 19d in Osterbrock. Neben den Emsrockern hat dann auch Daniela Menke ihren Auftritt, außerdem legt Dj Sunny Blue auf. Der Eintritt kostet fünf Euro; Karten gibt es nur an der Abendkasse.


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