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06.02.2018, 18:12 Uhr STETIGER WANDEL DER BERUFSWELT

Schulen und Wirtschaft müssen in Kontakt bleiben

Kommentar von Manfred Fickers

Auszubildender Daniel Brinkmann in der Lehrlingswerkstatt der WKT Group in Geeste. Foto: Manfred FickersAuszubildender Daniel Brinkmann in der Lehrlingswerkstatt der WKT Group in Geeste. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Oberschule der Gemeinde Geeste arbeitet bei der Berufsberatung für die Jugendlichen eng mit Betrieben zusammen.

Bei den Kooperationsverträgen zwischen Schulen und Betrieben, die von der Industrie- und Handelskammer (IHK) gefördert werden, steht ganz klar die Werbung für gewerblich-technische Berufe im Vordergrund. Den Beteiligten ist klar, dass es eine Menge Ansichten über diese Berufsgruppe gibt, die mit der heutigen Arbeitswelt kaum noch etwas zu tun haben. Diese spielen in den Gesprächen bei der Wahl des Ausbildungswegs unter Jugendlichen mit Eltern und Verwandten eine große Rolle.

Da ist es gut, wenn Jungen und Mädchen früh eigene Einblicke bekommen um die an sie herangetragenen Vorurteile prüfen zu können. Diese Möglichkeit wird von vielen Oberschulen und Gymnasien eingeräumt, aber die Geschwister-Scholl-Schule ist dabei besonders weit vorangekommen. Auf der Seite der Betriebe sollte die Nachwuchswerbung mutiger werden. Vieles liest und hört sich ziemlich förmlich an. Statt mit „Wir bilden Zerspanungsmechaniker aus“ kann man Jugendliche wie es die WKT-Group macht mit „Bist Du ein Plastic Freak?“ ansprechen, um dann zu erklären, wer das Material in Form bringt.


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