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04.02.2018, 12:30 Uhr UMWELTFREUNDLICHER FAHREN

Die Gemeinde Geeste setzt auf Bus und Bahn

Kommentar von Manfred Fickers

Parkplätze direkt am Bahnsteig gibt es jetzt am Bahnhof Geeste in Osterbrock. Foto: Manfred FickersParkplätze direkt am Bahnsteig gibt es jetzt am Bahnhof Geeste in Osterbrock. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Gemeinde Geeste baut das Bahnhofsumfeld in Osterbrock um und hat gute Gründe dafür.

Auf den ersten Blick scheinen die Ausgaben für eine Bahnhofserneuerung in Geeste schlecht in die Zeit zu passen. Schließlich soll das Autofahren durch elektrische Antriebe umweltfreundlicher werden. Aber der Platzbedarf für Pkw und der Rohstoffverbrauch sind auch beim E-Auto hoch. Somit bleibt der Umstieg auf Rad, Bus und Bahn weiterhin die umweltfreundlichere Art, sich fortzubewegen.

Die Gemeinde Geeste beweist, dass hierbei auch in ländlichen Regionen noch viel Spielraum nach oben besteht. Hier werden nicht einfach Bushaltestellen für barrierefreien Ein- und Ausstieg umgebaut, in Dalum-Siedlung wird darüber hinaus noch die Verkehrssicherheit für die Fahrgäste verbessert. Mit vielen kleinen Schritten lässt sich noch viel verbessern.

Wer Busse umweltfreundlicher machen will, sollte einen Blick in die Nachbarregion in den Niederlanden werfen. Hier läuft ein Modellversuch mit Wasserstoff als Bustreibstoff. Erzeugt werden soll das Gas mit überschüssigem Wind- und Solarstrom. Davon gibt es im Emsland eine Menge. Die Betreiber loben die gegenüber Elektrobussen größere Reichweite, ideal für eine ländliche Region.


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