15.000 Euro investiert Neue Fenster für die „Olle Bäckerai“ in Groß Hesepe

Von David Hartmann

Stolz präsentieren (v.l.) Wilhelm Sap, Bürgermeister Helmut Höke, Birgit Schulte, Andreas Coppenrath, sowie Kreistagsabgeordneter Dieter Rothlübbers und Martina Kramer die neueingesetzten Fenster. Foto: David HartmannStolz präsentieren (v.l.) Wilhelm Sap, Bürgermeister Helmut Höke, Birgit Schulte, Andreas Coppenrath, sowie Kreistagsabgeordneter Dieter Rothlübbers und Martina Kramer die neueingesetzten Fenster. Foto: David Hartmann

Geeste. Die „Olle Bäckeräi“ in Groß Hesepe hat im Rahmen des LEADER-Projektes neue Fenster erhalten. Jetzt ist das Projekt abgeschlossen worden.

In den knapp 200 Jahre alten Räumlichkeiten der Schulbäckerei der Familie Coppenrath versammelten Förderer und Befürworter, sowie der Bürgermeister und Vertreter des Landkreises, um die neu eingesetzten Fenster am Gebäude der „ Ollen Bäckeräi “ einzuweihen.

Im Zuge des LEADER-Projektes wurden 23 marode Holzfenster erneuert und an die Optik des Gebäudes angepasst. „Ziel ist eindeutig die Kultur- und Denkmalpflege. Zudem möchten wir Altkulturelles immer weiter fördern“, sagt Wilhelm Sap vom Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems (ArL), das im Rahmen des LEADER-Programms der Europäischen Union einen Teil der Förderung übernommen hatte.

Die rund 15.000 Euro teuren Fenster wurden zudem zu 70 Prozent aus Fördermitteln des Landkreises Emsland gefördert. „Ein großer Dank geht an alle Förderer und Ehrenamtliche, die geholfen haben, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Unser Ziel ist es, die ,Olle Bäckeräi‘ so lange wie möglich zu erhalten“, sagt Andreas Coppenrath, Inhaber der gleichnamigen Feingebäck GmbH.

Ebenso liegt der Erhalt des historischen Gebäudes Geestes Bürgermeister Helmut Höke und dem Landkreis Emsland sehr am Herzen. So betonte Kreistagsabgeordneter Dieter Rothlübbers, wie wichtig es sei, nicht nur die Substanz eines Gebäudes zu erhalten, sondern auch das Haus mit Leben zu füllen. Denn in den Räumlichkeiten des im 19. Jahrhundert erbauten Gebäudes herrscht reger Betrieb. So lernen zum einen Schulklassen vor Ort das Backen, andererseits treffen sich hier Mitglieder des Heimatvereins, Landfrauen oder Teilnehmer der Theatergruppe. Zusätzlich können aber auch Trauungen vorgenommen werden. „Wir können stolz sagen, dass noch niemand wieder geschieden wurde, der hier geheiratet hat“, sagte Andreas Coppenrath lachend.


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