Jury hat die Arbeit aufgenommen Beiträge aus dem Emsland beim Radio Song Contest 2018

Die Trophäe, um die es beim Radio Song Contest geht. Foto: Julia BrunsDie Trophäe, um die es beim Radio Song Contest geht. Foto: Julia Bruns

Geeste. Die Radio-Song-Contest-Jury 2018 hat ihre Arbeit aufgenommen. In zwei Wettbewerbskategorien beschäftigen sich fünf prominente Musikexperten mit dem eingesandten Songmaterial.

In der Sparte Schlager besteht das Juryteam aus Gottfried Würcher („Nockalm Quintett“), Alfred Jaklitsch („Seer“), Hansy Vogt („Feldberger“), Philip Demmler und Peer Wagener. Das Songangebot in der Kategorie dt. Rock, Pop, Singer-Songwriter beurteilen Wolf Maahn, Tine Wittler, Nadine Fingerhut, Jens Niederhagen und Stephan Runge. Letzte Jury bekommt auch Beiträge aus dem Emsland zu hören.

Civil Courage

Die emsländische Punkrockformation Civil Courage aus Lähden schickt „Integrierte Außenseiter“ ins Rennen. „In dem Song geht es um die Band selbst und zeigt unseren Status“, erzählt Bandmitglied Klose in einem Gespräch mit Contest-Ausrichter Ingo Mertineit. „Der Track kann aber auch als eine Hymne für unsere Fans angesehen werden, die uns seit 25 Jahren die Treue halten“, ergänzt der Civil-Courage-Gitarrist, der eine offizielle Bewerbung für den Radio Song Contest 2018 eingesandt hatte. „Eigentlich machen wir keine Wettbewerbe mit. Aber die Ems-Vechte-Welle ist cool und von daher sind wir dabei“.

Band Aggressive Freundlichkeit

Die Mitglieder der Band Aggressive Freundlichkeit wohnen in Papenburg und Werlte und sind mit der Rockballade „Mit dir sterben“ am Start. „Es geht um viele anstrengende Momente in einer Beziehung, um Geschichten die die Beziehung gefährdet haben“, erklärt Bandmitglied Daniel. Den Titel „Mit dir sterben“ hat die Band schon oft auf Konzerten gespielt. „Der Song kommt ganz gut bei unserem Publikum an. Wir spielen den Song immer zum Abschluss“, so Daniel weiter. Und jetzt würden die Musiker sich auf ein Feedback der Jury freuen.

Akustik-Duo

Andreas Bröer aus Papenburg gehört zum Akustik-Duo Mono Mono. Mit ihrem Beitrag „Tatsächlich Mittendrin“ haben die Musiker bereits viel erlebt. Für das gleichnamige Musical hatte Bröer diesen Song komponiert. „Der Song beinhaltet, dass jemand, der gehandicapt ist auf die Hilfe von anderen angewiesen ist. Jeder hat seine Stärken. Und auch wenn jemand weniger kann als der andere, kann man voneinander lernen. In unserem gleichnamigen Musical wirkten Menschen mit und ohne Behinderung mit“, erklärt Andreas Bröer.

Bis zum 15. März 2018 soll die Anhörung abgeschlossen sein. Das Ergebnis wird dann in der Promi-Talkshow „StarClub Magazin“ auf der Ems-Vechte-Welle bekannt gegeben.


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