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10.01.2018, 16:30 Uhr VORSORGE TREFFEN

Eine große Anzahl Wohnstraßen muss erneuert werden

Ein Kommentar von Manfred Fickers


Die Einmündung der Wiesenstraße in die Danziger Straße im Wohngebiet Neuer Kamp in Geeste-Dalum. Hier werden zurzeit Glasfaserleitungen verlegt. Foto: Manfred FickersDie Einmündung der Wiesenstraße in die Danziger Straße im Wohngebiet Neuer Kamp in Geeste-Dalum. Hier werden zurzeit Glasfaserleitungen verlegt. Foto: Manfred Fickers

Geeste. Die Gemeinde Geeste investiert im Wohngebiet Neuer Kamp. Die Wiesenstraße wurde erneuert und es entsteht ein Mehrgenerationenpark.

Die Modernisierung älterer Wohngebiete wird für die Städte und Gemeinden im Emsland in den nächsten Jahrzehnten eine große Herausforderung sein. Straßen und Versorgungsleitungen haben trotz regelmäßiger Pflege eine begrenzte Lebensdauer. Bei Planungen für Wohnsiedlungen spielte vor 1960 das Auto keine so wichtige Rolle wie heute. Müllfahrzeuge sind heute schwerer als damals, dementsprechend müssen Fahrbahnen anders ausgelegt sein. Straßenlaternen wurden nach Gutdünken aufgestellt. Und vom Klimawandel, der häufiger Starkregen mit sich bringen soll, war noch keine Rede.

Daher ist der Aufwand der Planer beträchtlich und es gibt keine einfachen Antworten auf Probleme. Bei der Wiesenstraße wurde mit Blick auf starke Regenfälle eine Kombination aus Versickerung und Regenwasserkanal nötig. Grundstückszufahren sind jetzt nicht nur provisorisch autogerecht ausgelegt. Die Straßenbeleuchtung hat jetzt keine großen Lücken mehr.

In den nächsten Jahrzehnten werden solche Erneuerungen in Baugebieten nötig werden, die nach 1960 entstanden sind. Daher ist es gut, dass die Gemeinde Geeste ein Modell der Anliegerbeteiligung an den Planungen und technische Standards entwickelt hat. Weil die Gemeinde weiterhin Anliegerbeiträge erheben will, ist den Grundstückseigentümern zu raten, vorzusorgen.


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