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Turnierabbruch auf Springplatz „Land unter“ beim Bippener Reitturnier

Von Siegfried Wistuba | 27.07.2014, 19:49 Uhr

Herrlicher Sonnenschein in weiten Teilen des Nordkreises, aber Wolkenbruch mit 18 Litern pro Quadratmeter innerhalb von 20 Minuten am Samstagnachmittag in Das Wetter scheint es in letzter Zeit mit dem Pferdesport nicht gut zu meinen. Der Dressur- und auch der Springplatz waren beim Turnierstart am Morgen durch den nächtlichen Dauerregen zwar noch aufgeweicht, aber die ersten Prüfungen konnten ohne Probleme durchgeführt werden. Die meist jugendlichen Starterinnen und Starter waren mit Optimismus angereist und präsentierten sich trotz des schweren Bodens in guter Verfassung.

Die Zufriedenheit mit den Noten konnten die Zuschauer und Angehörigen an den freundlichen Mienen während der Ehrenrunden ablesen. Die Stilspringprüfung mit erlaubter Zeit galt gleichzeitig als Qualifikation für VR-Bank und Raiffeisenagrar-Cup. Für das Cup-Finale qualifizierten sich Friedrich Wassenberg, PSV Löningen-Ehren; Nele Haarannen, RFV Fürstenau; Sarah Uphaus, RFV Fürstenau; Antonia Peiß, PS Lonnerbecke; Nehle Frericks, ZRFV Berge; Sophie Rietbrock, ZRFV Berge, und Lene Schlotmann, RFV Essen i. O..

Die erfolgreichsten Starterinnen aus dem Reiterverband Bersenbrück in den Wettbewerben: Lore Rehkamp, RFV Bersenbrück, ein 1. Platz, zwei 3. Plätze; Lotta Haaranen, RFV Fürstenau, zwei 2. Plätze, Sarah Uphaus, RFV Fürstenau, zwei 2. Plätze und Jule Schräder, RFV Fürstenau, ein 2. und ein 3. Platz. In den stattgefundenen Prüfungen der Klasse A machte mit einem 2. und einem 3. Platz Paula Rietbrock vom RFV Nortrup auf sich aufmerksam.

Die 20 Teilnehmer des Dressur-Reiter-Wettbewerbs, der um 13.35 Uhr gestartet wurde, bekamen bis zum Ende der Prüfung die Wetterkapriolen voll zu spüren. Ihre Reitkollegen auf dem Springplatz ereilte noch kurz vor Schluss der Stilspringprüfung Klasse A die Richter- und Veranstalterentscheidung: „Abbruch“, bevor die letzten vier Reiter an den Start gehen konnten. Die Vernunft, unterlegt mit der abhandengekommenen Sicherheit, siegte über den sportlichen Ehrgeiz.

Die Topprüfung des Turniers, eine Springprüfung der Klasse A mit Stechen, fiel im wahrsten Sinne des Wortes „auch ins Wasser“. Die für den Nachmittag vorgesehenen Reiterwettbewerbe und die Führzügelklassen wurden in die Halle verlegt.

Der Veranstalter, die Teilnehmer und die verständlicherweise wenigen Zuschauer haben die außergewöhnliche Situation gelassen hingenommen und sich über die sportlichen Leistungen der fast ausschließlich jugendlichen Starter gefreut. Wie beliebt das auf den Nachwuchs konzentrierte Turnier trotz der widrigen Umstände war, zeigten die 83 Prozent der tatsächlichen Starts im Verhältnis zu den Nennungen.

Alle Ergebnisse unter www.moellenkamp.de